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Dahmer, H. (1970). Goetz, Bruno: Erinnerungen an Sigmund Freud. Berlin (Friedenauer Presse im Verlag der Wolff's Bücherei) 1969. 12 Seiten, 5,50 DM.. Psyche – Z Psychoanal., 24(2):132.

(1970). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 24(2):132

Goetz, Bruno: Erinnerungen an Sigmund Freud. Berlin (Friedenauer Presse im Verlag der Wolff's Bücherei) 1969. 12 Seiten, 5,50 DM.

Review by:
H. Dahmer

Der Dichter und Übersetzer Bruno Goetz hat 1951 auf Grund von wiedergefundenen Briefen aus den Jahren 1904/05 seine Eindrücke von drei Besuchen bei Freud fixiert, den er als Student wegen einer Gesichtsneuralgie konsultierte. Freud ließ ihn erzählen und half; nicht durch Analyse, sondern mit einem Medikament, Ermutigung und—zweihundert (?!) Kronen. Begünstigend kam hinzu, daß der junge Goetz offenbar sogleich eine lebhaft positive Übertragung entwickelt hatte. Seine Intention ist, zu zeigen, daß der „Mensch Freud … umfassender, reicher, vieldeutiger und … widerspruchsvoller war als seine Lehre“ (S. 1). Das sind fragwürdige Unterscheidungen, die weder der „Lehre“ noch dem „Menschen“ Genüge tun. Aber auch die Erinnerungsblätter von Goetz werden als Baustein in die Biographie Freuds eingehen, die nach Jones noch manches Mal umgeschrieben werden wird. Der Goetzsche Freud sagt unter anderem Bemerkenswerten und weniger Bemerkenswerten auch dies: „Nicht in irgendeinem Jenseits, sondern hier auf der Erde leben die meisten Menschen in einer Hölle: das hat Schopenhauer sehr richtig gesehen. Meine Erkenntnisse, meine Theorien und Methoden haben den Zweck, ihnen diese Hölle bewußt zu machen, damit sie sich aus ihr befreien können. Erst wenn die Menschen frei atmen gelernt haben, werden sie vielleicht wieder erfahren, was Kunst sein kann.

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