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Matthes, I. (1970). Revers, W. J., und K. Taeuber: Der Thematische Apperzeptionstest (TAT). Handbuch zur Verwendung des TAT in der psychologischen Persönlichkeitsdiagnostik. 2. neubearbeitete Auflage. Bern und Stuttgart (Verlag Hans Huber) 1968. 227 Seiten, 34.— DM.. Psyche – Z Psychoanal., 24(2):138-140.

(1970). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 24(2):138-140

Revers, W. J., und K. Taeuber: Der Thematische Apperzeptionstest (TAT). Handbuch zur Verwendung des TAT in der psychologischen Persönlichkeitsdiagnostik. 2. neubearbeitete Auflage. Bern und Stuttgart (Verlag Hans Huber) 1968. 227 Seiten, 34.— DM.

Review by:
I. Matthes

Die vorliegende 2., neu bearbeitete Auflage des Handbuches zum TAT ist aus mehreren Gründen zu begrüßen. (Vgl. die Besprechung der 1. Auflage in: Psyche XIV, 4. Juli 1960 von W. Schraml.) Sie enthält die neueren Überlegungen zu den theoretischen Grundlagen, die z. T. ausführlich im Handbuch der Psychologie (Band 6) zu finden sind, in einer guten, knappen Zusammenfassung und zeichnet sich weitgehend durch eine anschauliche Sprache aus. Die Gliederung des Bandes ist logisch und gut überschaubar. Sehr dankenswert ist die sorgsame Beschreibung der „thematischen Valenzen“, d. h. der Aufforderungs-Charaktere der Tafeln, sowie deren „physikalischer Eigenschaften“. Bezüglich der Art des Materials, der Aufgabenstellung und der Auswertungsmöglichkelten möchte ich auf die oben zitierte Besprechung verweisen mit dem Hinwels, daß die Verlaufsanalyse jetzt besonders hervorgehoben wird. So sehr im ganzen diese Neuauflage also zu begrüßen ist, kommt der kritische Leser doch nicht umhin, sich über einige Punkte und Probleme Gedanken zu machen.

In der Einleitung (Seite 9) heißt es:

„Der TAT dient also dem beratenden Psychologen zur Fortsetzung des erkundenden Gesprächs an der Stelle, wo das Gespräch für die Beratung und Hilfe notwendige Informationen nicht mehr zutage fördern kann …“ Das stimmt natürlich, doch wäre nach meinem Dafürhalten hier der Ausdruck „Kommunikation“ statt „Gespräch“ zutreffender gewesen, da er mehr umfaßt und den Wechsel in der Situation zwischen Gespräch und Testdurchführung, sowie die in jeder zwischenmenschlichen Beziehung, auch in der Testsituation vorhandenen unbewußten Übertragungsvorgänge einschließen würde.

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