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Argelander, H. (1970). Die szenische Funktion des Ichs und ihr Anteil an der Symptom- und Charakterbildung. Psyche – Z Psychoanal., 24(5):325-345.

(1970). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 24(5):325-345

Die szenische Funktion des Ichs und ihr Anteil an der Symptom- und Charakterbildung

Hermann Argelander

Die szenische Funktion des Ichs ermöglicht die situationsgerechte Darstellung einer unbewußten, infantilen Konfiguration - einer relativ stabilen, persönlichkeitsgebundenen Triebszene, die den Status der latenten Traumgedanken hat. Die Produkte der Konfliktverarbeitung (Symptome etc.) variieren dabei ihre Erscheinungsform je nach den situativen Bedingungen. Der Inhalt der Triebszene ist eine Schöpfung des psychischen Apparats auf dem Boden infantiler Wahrnehmungen und verrät sich in Deckerinnerungen. Die Fähigkeit zur situationsgerechten Darstellung scheint an den mobilen Trieb, einschließlich seiner narzißtischen Umwandlungsformen, gebunden zu sein. Eine Desexualisierung (im Sinne von Neutralisierung) macht die szenische Verarbeitung unmöglich. Die dem szenischen Arrangement entzogenen Triebabkömmlinge tragen zur Organisation des Ichs, zur Bildung von Charaktereigenschaften bei, die sich nicht mehr situationsbedingt ändern, sondern erst bei einer Wandlung der Persönlichkeitsstruktur selbst. Ob sie durch einen Resexualisierungsprozeß wieder der analytischen Arbeit zugänglich werden können, ist eine noch offene Frage. Die szenisch gestaltbare Form der narzißtischen Libido steht dem primären Narzißmus nahe. Ihre Manifestationen können gleichfalls in situationsabhängigen Symptombildungen zu Tage treten und scheinen der Analyse zugänglich.

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