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(1970). Diskussion Ă¼ber Protest und Revolution. Psyche – Z Psychoanal., 24(7):521-540.

(1970). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 24(7):521-540

Diskussion über Protest und Revolution Related Papers

I. Aus dem Protokoll von John J. Francis, Washington:

Zum Abschluß seines Referats empfahl A. Mitscherlich, auf dieser Tagung vier Fragen zu erörtern: 1. Warum ist die Rebellion über die ganze Welt verbreitet? 2. Welche sozialen und psychischen Faktoren haben den Protest der jungen Generation ausgelöst? 3. Was ist normal und was pathologisch an diesem Verhalten unserer protestierenden Jugend? und 4. Was kann die Psychoanalyse als Wissenschaft und was können die Psychoanalytiker als Praktiker dieser Wissenschaft zum Verständnis der verschiedenen Protestaktionen und revolutionären Bewegungen und der an ihnen beteiligten Menschen und Gruppen beitragen?

Die anschließende, sehr lebhafte Diskussion wurde von Santiago Ramirez eröffnet, der die Meinung vertrat, der Protest sei eine progressive Aktion junger Menschen, die ihre Autonomie verloren haben und die innere Welt zu finden versuchen. Seine weite Verbreitung erkläre sich aus der Existenz der neuen Kommunikationsmedien.

Gustav Bychowski sagte, der Protest werde von der Jugend der oberen und der Mittelklasse getragen; das verbreitete Entfremdungsgefühl sei eine Folge des Krieges. Er hält den Protest an der Columbia-Universität z. B. für normal; aber Brände legen, defäzieren und den Autoritäten ins Gesicht spucken sei ein Agieren, das nicht zum Fortschritt beitragen könne. Die Analytiker könnten nichts zur Lösung des Problems beisteuern, wenn sie alle Aspekte des Protests ödipalen oder präödipalen Konflikten zuschrieben oder sich abseits hielten.

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