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PEP-Web Tip of the Day

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Horn, K. (1970). Frank, Jerome D.: Muß Krieg sein? — Psychologische Aspekte von Krieg und Frieden, mit einem Vorwort von Senator Fulbright und einem Vorwort zur deutschen Ausgabe von Hans-Jochen Gamm. Darmstadt (Verlag der Darmstädter Blätter) 1969, 507 Seiten, Leinen 25,— DM; Studienausgabe 20,— DM.. Psyche – Z Psychoanal., 24(7):557-558.

(1970). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 24(7):557-558

Frank, Jerome D.: Muß Krieg sein? — Psychologische Aspekte von Krieg und Frieden, mit einem Vorwort von Senator Fulbright und einem Vorwort zur deutschen Ausgabe von Hans-Jochen Gamm. Darmstadt (Verlag der Darmstädter Blätter) 1969, 507 Seiten, Leinen 25,— DM; Studienausgabe 20,— DM.

Review by:
Klaus Horn

Krieg, so stellt Senator Fulbright fest, läßt uns heute, falls ihn jemand biologisch oder atomar beginnt, keine Chance mehr, durch Versuch und Irrtum zu lernen. Der dieser Feststellung impliziten Forderung, die Folgen eines mit Hilfe der zeitgenössischen Wissenschaft und Technik geführten Krieges probehandelnd zu antipizieren, ist aber offenbar sehr schwer nachzukommen — Frank spricht selber von einem „pessimistischen“ Buch (S. 12). Damit wird dem Nachwort des Verlegers widersprochen, der die „vielen hoffnungsvollen Einsichten“ des Buches empfiehlt. In der Tat werden mehr beängstigende Meinungen, Umfrage- und Untersuchungsergebnisse und Vermutungen kompiliert (und manchmal nicht genau genug voneinander getrennt): daß Völker von Senilen, Kranken, Wahnsinnigen regiert werden (Hitler z. B. womöglich als Kind an Encephalitis erkrankt gewesen sein könnte); daß Ghandis gewaltlose Methode der Konfliktbewältigung unter bestimmten Umständen zum Ziel führt, unter anderen keineswegs; daß wir entsetzliche Gefahren schlicht verleugnen.

Die biologischen und psychologischen Gründe von Kriegen (und Ansätze zu ihrer Bewältigung), die der Autor sichtet, werden von ihm nicht unter einen Hut gebracht; man muß das als Verdienst betrachten. Zwar wünscht sich der wissenschaftlich Interessierte mehr Sorgfalt und Integration. Aber: Gegen Integration sträubt sich offenbar der Sachverhalt, und es scheint, als ob szientifische, hermeneutische oder auch nur einfache Sorgfalt gegenüber dem Berichteten (z.

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