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Horn, K. (1970). Schwenger, Hannes: Antisexuelle Propaganda. Sexualpolitik in der Kirche. Rororo Sexologie Bd. 8020, Reinbek bei Hamburg (Rowohlt Taschenbuchverlag) 1969. 136 Seiten.. Psyche – Z Psychoanal., 24(7):558-559.

(1970). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 24(7):558-559

Schwenger, Hannes: Antisexuelle Propaganda. Sexualpolitik in der Kirche. Rororo Sexologie Bd. 8020, Reinbek bei Hamburg (Rowohlt Taschenbuchverlag) 1969. 136 Seiten.

Review by:
Klaus Horn

Man mag das Thema vor Lektüre des Taschenbuches für anachronistisch gehalten haben. Schwenger führt jedoch eine Traktatsintflut vor (79 sexualmoralisierende Schriften, die in Kirchen und kirchengebundenen Buchläden zum Kauf angeboten werden, z. T. in Millionenauflage), die eine zwar obsolete, aber in ihrer Breitenwirkung nicht zu überschätzende zweite antiaufklärerische Front neben der heute üblichen naturwissensaftlichen Abwehr der Sexualität (der Sexualkundeatlas der Bundesregierung z. B.) bildet, gegen die sie mit den ewigen Werten zu Felde zieht. Man gewinnt den Eindruck, daß der Autor das gut aufbereitete Material falsch einschätzt, wenn er angesichts der Traktätchen einmal vom „Bild kläglicher Larmoyanz“ (S. 55) spricht und meint, die Kirchen mit ihrer sexualfeindlichen Verklärung der Zeugung werden „über kurz oder lang vor dem letzten Gefecht“ stehen, und wenn er zum anderen den Wahrheitsgehalt dieses hilflosen, aber nicht harmlosen Gezeters nicht ernst nimmt. Zum einen sagt die Praxis der modischen Stoßtrupps zeitgenössischer Fleischeslust nichts über die Sexualpraktiken der Mehrheit aus, die sich wohl eher aus dem Bewußtseinsstand der von Schwenger kritisierten Literatur speist. Zum anderen: Die Überzeugung, „… Sexus für sich ist etwas aus einem größeren Zusammenhang Gerissenes, Isoliertes, das eben durch die Isolierung seinen eigentlichen Sinn eingebüßt hat …“ (Zitat aus einem Traktat von J.

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