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Lickint, K. (1970). Plügge, Herbert:; Vom Spielraum des Leibes. (Otto Müller) 1970. 107. Psyche – Z Psychoanal., 24(11):887-888.

(1970). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 24(11):887-888

Plügge, Herbert:; Vom Spielraum des Leibes. (Otto Müller) 1970. 107

Review by:
Klaus Lickint

Plügge entstammt der vielbeachteten Gruppe philosophierender und phänomenologisierender Neurologen, deren bekannteste Vertreter wohl Viktor von Weizsäcker und Erwin Strauss sind. In den 20er-Jahren beginnend, erklärten diese Forscher eine Anzahl neurologischer Symptome nicht mehr nur aus dem Bau des Nervensystems, sondern versuchten, die Leidenserscheinungen von der (im einheitlichen Akt) wahrnehmend-handelnden Person her zu begreifen. Psychoanalytisch gesprochen: Die seelische Persönlichkeit, genauer: das vorwiegend objektbezogene Ich sollte in die neurologische und internistische Medizin eingeführt werden.

In seiner jüngsten Studie geht es Plügge darum, bisherige Vorstellungen eines Körperschemas kritisch zurückzuweisen; statt dessen möchte er die Identität dieses gesuchten Ordnungsgebildes mit dem phänomenalen körperlich-leiblichen Spielraum der Person nachweisen. Dazu expliziert Plügge sein Verständnis von „Körper; und „Leib“ und vom Zusammenhalt beider. Psychoanalytisch gesehen stellt Plügge zwei Mischbegriffe auf, die je mehrere, divergente Erscheinungen in sich versammeln. Kennzeichnend daran ist die Negation der psycho-physischen Differenzen und ihre Vermischung mit inter- und intrasystemischen Unterscheidungen. Körper und Leib subsumieren etwa folgende differente Objekte: Organismus (Außenwelt) versus Körperich; esabkömmliche (ichfremde) versus ichsyntone Körperichanteile; mitbesetztes Körperichgefühl bei Objektbesetzung versus sekundärnarzisstische Körperichbesetzung; Innenleibordnung versus Gliederordnung.

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