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Jones, E. (1970). Aus dem Archiv der Psychoanalyse: Die Theorie der Symbolik. Psyche – Z Psychoanal., 24(12):942-959.

(1970). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 24(12):942-959

Aus dem Archiv der Psychoanalyse: Die Theorie der Symbolik

Ernest Jones

Übersicht: Jones grenzt Symbole (im psychoanalytischen Sinn) von anderen Formen indirekter Darstellung ab. Er stützt sich dabei auf Vorarbeiten von Rank, Sachs und Ferenczi. Charakteristisch für die Symbolik sind die Darstellung von unbewußtem Material, weitgehende Konstanz der Bedeutungen, Unabhängigkeit von rein individuellen Faktoren, Verwurzelung in der Entwicklungsgeschichte, sprachlicher Zusammenhang zwischen Symbol und Symbolisiertem, Parallelen zwischen individueller und kollektiver Symbolik. Tausende von Symbolen symbolisieren etwa hundert Vorstellungen vom eigenen Leib, von den nächsten Verwandten, von Geburt, Liebe und Tod. Symbole entstehen, wenn der zugrundeliegende Affekt sublimierungsunfähig und der Symbolisierungsprozeß selbst unbewußt ist. Der Weg zum realitätsgerechten Denken beginnt als Unterscheidungsarbeit an den interessengesteuerten, dem Lustprinzip folgenden Identifizierungen, auf denen alle Symbolik beruht. Das Interesse haftet zunächst am Konkreten. Die fortschreitende, realitätsgerechte Differenzierung wird durch Verzicht auf die primären. Identifizierungen erkauft, durch Desexualisierung der aus sexuellen Impulsen entstandenen, dann auf kollektive Arbeitsvorgänge übertragenen Wortwurzeln. So entstehen Allgemeinbegriffe als “wertvolle Generalisierungen” auf dem Niveau der Realität. Die Funktion der Symbolik ist es, regressiv die einmal etablierte Hemmung wieder zu überwinden, die den freien Ausdruck affektiv besetzter Vorstellungen hindert.

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