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PEP-Web Tip of the Day

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Rangell, L. (1973). Die Aggression und der Ödipuskomplex: Aus der Eröffnungsansprache des Präasidenten der IPV auf dem 27. Psychoanalytischen Kongreß in Wien am 26. Juli 1971. Psyche – Z Psychoanal., 27(3):193-204.

(1973). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 27(3):193-204

Die Aggression und der Ödipuskomplex: Aus der Eröffnungsansprache des Präasidenten der IPV auf dem 27. Psychoanalytischen Kongreß in Wien am 26. Juli 1971

Leo Rangell

Translated by:
Los Angeles

Wenn wir uns auf diesem Kongreß mit Aggression beschäftigen, so befinden wir uns in Gesellschaft vieler anderer Verhaltenswissenschaftler, die sich gleichfalls diesem entscheidenden sozialen Problem widmen. Bei Freud dauerte es fast bis zum letzten Viertel seines Lebens und brauchte es die Erfahrungen des ersten Weltkrieges, ehe er neben den Schicksalen der Liebestriebe auch den Problemen der Aggression und den vielen, ubiquitären Erscheinungen „jenseits des Lustprinzips“ seine Aufmerksamkeit zuwandte. Ähnlich war es in der psychoanalytischen Forschung insgesamt, wo es auch, verglichen mit den libidinösen Triebstrebungen, erst verhältnismäßig spät zu einer systematischen Beschäftigung mit der Aggression, zur Beschreibung ihrer Genese und zur klaren nosologischen Erfassung kam. Aber wie heftig auch gegen die Enthüllung der tabuierten Seiten des Liebestriebes gekämpft worden ist, der Widerstand gegen die Bloßlegung der aggressiven Neigungen des Menschen dürfte sich als noch zäher erweisen und mit noch primitiveren Mitteln geführt werden. Vielleicht empfindet der Mensch im Grunde wegen des einen bloß Scham, während er die anderen fürchtet. Beruht nicht die Angst vor sexuellen Ausschreitungen auch auf der Furcht vor aggressiver Vergeltung?

Die Probleme, denen man beim Studium der Aggression gegenübersteht, sind kaleidoskopisch, und wir können von den Diskussionen dieser Woche kaum mehr als kleine Schritte in Richtung ihrer Lösung erwarten.

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