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Eberenz, U. (1973). Sexualpädagogik: Lexikon der Sexualerziehung. Für Eltern, Lehrer, Schüler. Herausgegeben von Tobias Brocher und Ludwig von Friedeburg. Stuttgart (Kreuz-Verlag) 1972, 772 Spalten, Ln. 19,80 DM. Psyche – Z Psychoanal., 27(3):287-288.

(1973). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 27(3):287-288

Sexualpädagogik: Lexikon der Sexualerziehung. Für Eltern, Lehrer, Schüler. Herausgegeben von Tobias Brocher und Ludwig von Friedeburg. Stuttgart (Kreuz-Verlag) 1972, 772 Spalten, Ln. 19,80 DM

Review by:
Udo Eberenz

Seit Ende der 60er Jahre wurde durch Richtlinienerlasse der Kultusministerien in allen Schulen der BRD ein Novum geschaffen, die sogenannte Sexualerziehung. Die begleitenden Empfehlungen der Ständigen Konferenz der Kultusminister schienen nicht nur vernünftig, sie stellten vielmehr eine Herausforderung an die herkömmliche Schule dar. Allerdings, durch die Einführung des „Sexualkunde-Atlas“ dürfte dieser Herausforderung die Spitze genommen worden sein, denn der übergeordnete Aufgabenbereich Sexualerziehung wurde eingeengt zu einem Unterrichtsfach, das abprüfbares Wissen aus der „Sexualbiologie“ bereitstellt. Wenn eine 13jährige zu ihrer Mutter sagt: „Mir hängt die Gebärmutter jetzt langsam zum Hals raus!“ (Seite 508), dann spiegelt diese Bemerkung deutlich den Sättigungseffekt durch die Verfälschung zum „stoffvermittelnden Leistungsfach“.

Das grundsätzliche Verdienst des Lexikons liegt darin, daß trotz der Stringenz ähnliche Beispiele eine Eindimensionalität des Problems der Sexualerziehung (Sexualerziehung gleich Sexualbiologie gleich Leistungsfach) vermieden wird, indem es die Problematik unter vielfältigen Akzentuierungen angeht. So wird z.B. unter dem Stichwortkomplex: Schule, Sexualpädagogik und Lernziele (Seite 507-520) die zur Zeit verengte Praxis der Sexualkunde kritisch aufgezeigt und Lernziele differenziert, praxisbezogen und theoretisch anspruchsvoll formuliert.

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