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PEP-Web Tip of the Day

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Zinser, H. (1973). Róheim, Geza: The Gates of the Dream. New York (International Universities Press) Neuauflage 1970. X + 554 Seiten, 3.95 $.. Psyche – Z Psychoanal., 27(10):976-978.

(1973). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 27(10):976-978

Róheim, Geza: The Gates of the Dream. New York (International Universities Press) Neuauflage 1970. X + 554 Seiten, 3.95 $.

Review by:
Hartmut Zinser

Geza Róheim ist wohl als der bedeutendste Anthropologe anzusehen, der mit psychoanalytischen Begriffen und Methoden Probleme der Völkerkunde bearbeitet hat. Von den Anthropologen ist er zu seinen Lebzeiten nur begrenzt oder gar nicht anerkannt worden, eine Diskussion seiner besonders in den letzten Lebensjahren (z. B. in der Frage der Phylogenese) von Freud erheblich abweichenden Thesen steht noch aus. Um so begrüßenswerter ist es, wenn durch die Wiederauflage einiger seiner späteren Arbeiten die Auseinandersetzung angeregt wird. „The Gates of the Dream“ (1. Aufl. 1953) ist wohl die letzte Ausarbeitung seiner Antworten auf Fragen der Traumtheorie, Mythologie und Zivilisationstheorie. Der Titel des letzten von Róheim selbst herausgegebenen Buches scheint eine Arbeit über den Traum anzudeuten, doch handelt es sich wesentlich um eine Interpretation des Mythos, die die Traumtheorie von Jekels und Bergler (Instinct Dualism in Dreams, Psychoanalytic Quarterly, IX, 1940, S. 394-414) neben der Freudschen verwendet. Róheim geht von der Tatsache aus, daß der Traum eine Reaktion auf den Zustand des Schlafes ist. Der Traum erfüllt nicht nur die von Freud erkannte Aufgabe eines Hüters des Schlafes, sondern ist zugleich Wächter des Lebens im Schlaf (Jekels und Bergler), — eine Ansicht, die auch Otto Rank vertreten hat (Seelenglaube und Psychologie, Leipzig, 1930, S. 141-144).

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