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Dahmer, H. (1973). Psychoanalyse als Sozialwissenschaft: Gratulationsadresse zum 65. Geburtstag von Alexander Mitscherlich. Psyche – Z Psychoanal., 27(11):985-988.

(1973). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 27(11):985-988

Psychoanalyse als Sozialwissenschaft: Gratulationsadresse zum 65. Geburtstag von Alexander Mitscherlich

Helmut Dahmer

Lieber Herr Mitscherlich, liebe Frau Mitscherlich, verehrte Damen und Herren!

Stellvertretend für die Redaktion der Zeitschrift Psyche und viele ihrer Mitarbeiter und Leser möchte ich den Herausgeber beglückwünschen.

Die „Zeitschrift für Psychoanalyse und ihre Anwendungen“ — wie sie heute heißt — erscheint seit 27 Jahren. Begründet wurde sie in den geistig regen ersten Nachkriegsjahren, als ein radikaler gesellschaftlicher Neuanfang fällig und möglich erschien. Im Unterschied zu vielen publizistischen Neugründungen jener Jahre hat die Psyche die Phase der Restauration und des Kalten Krieges überlebt. Aus dem eher pluralistischen Anfangskonzept, die tiefenpsychologischen Schulen mit geistesverwandten Strömungen zu einer (medizinischen) „Menschenkunde“ zu amalgamieren, hat sich zwanzig Jahre später das auf Trennschärfe bedachte Konzept entwickelt, die Freudsche Psychoanalyse und ihre Fortentwicklung in der Neuen und Alten Welt zu kultivieren.

Die Wirkungsgeschichte theoretischer Entwürfe vom Rang des Freudschen beruht nicht auf Traditionspflege. Vielmehr kommt das Original der Sache erst allmählich in den Kämpfen linker und rechter Schulen zum Vorschein, indem nämlich verschiedene Generationen in höchst differenten Situationen einander widerstreitende Aktualisierungen des Erbes zuwege bringen.

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