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Goldschmidt, O. (1973). Vorgeschichte und Entwicklung des Sprechstundeninterviews. Psyche – Z Psychoanal., 27(11):1012-1024.

(1973). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 27(11):1012-1024

Vorgeschichte und Entwicklung des Sprechstundeninterviews

Otto Goldschmidt

Anfang 1972 begann die Ambulanzabteilung des Sigmund-Freud-Instituts mit einer neuen Initiative, die unter der Bezeichnung „Sprechstundeninterview“ läuft. Diese neue Initiative hat sich organisch aus der Struktur und der Geschichte der Ambulanzabteilung entwickelt und dabei auch Entwicklungen und Anforderungen berücksichtigt, die von außen an eine Institution wie das Sigmund-Freud-Institut herangetragen werden. Das Sprechstundeninterview in seiner jetzigen, noch in Ausarbeitung befindlichen Form ist somit als die Resultante einer Vielzahl von Kräften anzusehen.

Gegen Ende des Jahres 1971 begann in der Mitarbeitergruppe der Ambulanzabteilung eine Diskussion über eine Neustrukturierung ihrer Tätigkeit. Einen wichtigen Anstoß dazu gab der Direktor des Sigmund-Freud-Instituts, Herr Professor Mitscherlich. Er gab den psychiatrisch ausgebildeten Mitarbeitern der Ambulanzabteilung die Anregung, eine Art Sprechstunde abzuhalten, bei der psychiatrisch-pragmatische Gesichtspunkte psychoanalytischen gegenüber gleichrangig sein sollten. Es bestand dabei die Vorstellung, in kürzerer Zeit und mit einem geringeren Perfektionsanspruch eine größere Zahl von Patienten sehen zu können, was die Schere zwischen dem Bedarf an psychotherapeutischer Betreuung und dem mangelnden Angebot verkleinern würde.

Dieser äußere Anstoß setzte eine Diskussion in Gang und führte zu Ergebnissen, deren Ursachen weiter zurückliegen und die bereits zuvor zu einem gewissen Unbehagen an der bisherigen Organisation der Ambulanzabteilung geführt hatten.

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