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Schraml, W.J. (1973). Waelder, R.: Fortschritt und Revolution. Stuttgart (Klett) 1970, 400 Seiten, kart., 28 DM.. Psyche – Z Psychoanal., 27(11):1076.

(1973). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 27(11):1076

Waelder, R.: Fortschritt und Revolution. Stuttgart (Klett) 1970, 400 Seiten, kart., 28 DM.

Review by:
Walter J. Schraml

Von dem Autor kennen wir ein hervorragendes Werk über die psychoanalytische Theorie (Die Grundlagen der Psychoanalyse). Um so enttäuschender ist das uns hier vorliegende Buch. Es ist thematisch einseitig orientiert und soziologisch und historisch schwach begründet. Obwohl „all denen gewidmet, die sich nicht unwiderruflich auf eine der gängigen schrecklichen Vereinfachungen festgelegt haben“, ist sein Autor selbst ein „terrible simplificateur“, und es wäre sehr viel besser gewesen, wenn er die psychodynamische Methode der Psychoanalyse auf die Geschichte des Jahrhunderts angewandt hätte. Die Behauptung auf dem Waschzettel bezüglich der Neutralität des Autors ist unzutreffend, denn schon seine Worte sind anders gewählt, wenn es sich um die Schilderung kapitalistischer Verhältnisse handelt, als wenn es um die Darstellung sozialistischer Ideen geht. Bezeichnend ist allein im Kapitel V, „Die Suche nach den Sündenböcken“, die Anordnung „antikapitalistisch — antisemitisch — antiimperialistisch“. Die Modelle von Pawlow und Freud für die Sozialisation des Menschen sind nicht instruktiv gewählt. Bei Pawlow sollte man seine lerntheoretischen Nachfahren erwähnen und für das psychodynamische Konzept Freuds ein anderes Beispiel bringen. Weder das Überqueren einer Straße noch das Triebkonstrukt von Heiligen ist besonders einleuchtend. Die hier formulierten Präliminarien für eine allgemeine Theorie der Revolution sind ebenfalls schwach.

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