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PEP-Web Tip of the Day

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Schwanenherg, E. (1974). Psychologie: Pawlow, I.: Die bedingten Reflexe. Eine Auswahl aus dem Gesamtwerk, besorgt von Gerhard Baader und Ursula Schnapper. München (Kindler Studienausgabe) 1972, 248 Seiten, 24,— DM.. Psyche – Z Psychoanal., 28(7):655-657.
  

(1974). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 28(7):655-657

Buchbesprechungen

Psychologie: Pawlow, I.: Die bedingten Reflexe. Eine Auswahl aus dem Gesamtwerk, besorgt von Gerhard Baader und Ursula Schnapper. München (Kindler Studienausgabe) 1972, 248 Seiten, 24,— DM.

Review by:
Enno Schwanenherg

Das parlamentarische Verhalten von Abgeordneten auf den Hinterbänken des Bundestages ist einmal (1965) von einem formulierungsfreudigen Hamburger Wochenmagazin mit den bedingten Reflexen Pawlowscher Hunde verglichen worden — ein Vergleich, der sich auf die Bekanntheit des Pawlowschen Glockenversuchs stützt, jedoch weder den Abgeordneten noch dem Forschungswerk Pawlows gerecht wird. Allerdings kennt man dieses in der Regel bisher nur in der vulgarisierten Form oder im besten Fall durch die Vermittlung amerikanischer Forscher (Gantt, Razran, für die Psychoanalyse L. S. Kubie). Die vorliegende Auswahl könnte das ändern. Sie bietet einen Querschnitt durch Aufsätze, Vorträge und Diskussionsbeiträge, der in den Pawlowschen Denkansatz und die um die Verfolgung dieses Ansatzes bemühten Methoden einführt. Man erfährt daraus, daß Pawlow bereits einen homöostatischen Begriff des Organismus verwendete: „Die großartige Kompliziertheit der höheren und auch der niederen Organismen als Ganzes (bleibt) nur solange bestehen, wie alle Teile, aus denen sie sich zusammensetzen, untereinander fein abgestimmt mit den Bedingungen der Umwelt genau verbunden sind und sich im Gleichgewicht befinden“ (Seite 16); und daß er das feedback-Prinzip im Organismus-Umwelt-Verhältnis, indem er es begrifflich vermißte, vorwegnahm: „Leider haben wir bis jetzt noch keinen eindeutigen wissenschaftlichen Terminus zur Bezeichnung dieses Grundprinzips des Organismus, seiner inneren und äußeren Gleichge-wichtseinstellung“ (Seite 17).

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