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Tip: To use Evernote for note taking…

PEP-Web Tip of the Day

Evernote is a general note taking application that integrates with your browser. You can use it to save entire articles, bookmark articles, take notes, and more. It comes in both a free version which has limited synchronization capabilities, and also a subscription version, which raises that limit. You can download Evernote for your computer here. It can be used online, and there’s an app for it as well.

Some of the things you can do with Evernote:

  • Save search-result lists
  • Save complete articles
  • Save bookmarks to articles

 

For the complete list of tips, see PEP-Web Tips on the PEP-Web support page.

Wesiack, W. (1977). Balint, Enid und J. S. Norell (Hg.): Fünf Minuten pro Patient. Eine Studie über die Interaktionen in der ärztlichen Allgemeinpraxis. Aus dem Englischen von K. Hügel. Reihe „Literatur der Psychoanalyse“. Frankfurt/M. (Suhrkamp) 1975 253 S., 20 DM. Psyche – Z Psychoanal., 31(1):86-87.

(1977). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 31(1):86-87

Buchbesprechungen

Balint, Enid und J. S. Norell (Hg.): Fünf Minuten pro Patient. Eine Studie über die Interaktionen in der ärztlichen Allgemeinpraxis. Aus dem Englischen von K. Hügel. Reihe „Literatur der Psychoanalyse“. Frankfurt/M. (Suhrkamp) 1975 253 S., 20 DM

Review by:
Wolfgang Wesiack

Die Psychoanalyse und die Allgemeinmedizin verdanken Michael Balint viel. Mögen auch die Analytiker bei der Nennung des Namens Balint in erster Linie an seine Theorie der „primären Liebe“ und der „Grundstörung“ denken und die Allgemeinmediziner an die sich inzwischen weiter Verbreitung erfreuenden Balintgruppen, so besteht doch sein historisches Verdienst darin, daß er als Analytiker erstmals auf sehr originelle Weise die Arzt-Patient-Interaktion systematisch zu untersuchen begann, indem er mit motivierten Allgemeinärzten sogenannte „Training-cum-Research“ -Gruppen bildete. Der wissenschaftliche Ertrag seiner sich über zwei Dezennien erstreckenden Untersuchungen ist, abgesehen von vielen Einzelpublikationen, in drei Büchern niedergelegt, die jeweils einen Abschnitt seines Forschens markieren.

ln dem ersten Buch dieser Reihe — „Der Arzt, sein Patient und die Krankheit“ (Stuttgart 1957) — werden die grundlegenden Probleme der Arzt-Patient-Interaktion in der ärztlichen Praxis erörtert. Hier weist Balint darauf hin, wie wichtig es für den Allgemeinarzt ist, sich für die emotionalen Probleme seiner Patienten, für „lange Aussprachen“ Zeit zu nehmen. Da diese langen, 45-60 Minuten dauernden Aussprachen aber von den Allgemeinärzten meist als Fremdkörper in ihren Sprechstunden empfunden werden, richteten sich die Forschungsintentionen bald darauf, diese Zeit zu verkürzen.

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