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Widmer-Perrenoud, M. (1977). Green, AndrĂ©: Le discours vivant, la conception psychanalytique de l'affect. Paris (P.U.F.) 1973. 364 Seiten.. Psyche – Z Psychoanal., 31(4):366-370.

(1977). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 31(4):366-370

Buchbesprechungen

Green, André: Le discours vivant, la conception psychanalytique de l'affect. Paris (P.U.F.) 1973. 364 Seiten.

Review by:
May Widmer-Perrenoud

Ursprünglich wurde Le discours vivant als Bericht über die Theorie des Affekts konzipiert und 1970 im „Congrès des Psychanalystes de Langues Romanes“ in Paris diskutiert. In Die endliche und die unendliche Analyse hatte Freud bedauert, „daß wir in unseren theoretischen Vorstellungen zumeist versäumt haben, dem ökonomischen Gesichtspunkt in demselben Maß Rechnung zu tragen wie dem dynamischen und dem topischen“ (Freud, GW XVI, 70 f.). Die Arbeit Greens ist ein Versuch, die Lücke in der psychoanalytischen Theorie des Affekts zu schließen.

Das Buch umfaßt im ersten Teil eine Exegese der Freudschen Texte und eine Untersuchung der nachfreudschen psychoanalytischen Literatur über den Affekt. Der zweite Teil ist der Klinik gewidmet: „Der Affekt in den klinischen Strukturen“, „Der Affekt, der analytische Prozeß und der Ödipuskomplex“. Im dritten Teil wird unter metapsychologischen und erkenntnistheoretischen Perspektiven „die Bestimmung des Affekts in der Rede und in der Sprache“ behandelt. Abschließend wird der Entwurf eines theoretischen Modells dargelegt.

Le discours vivant kann als eine Erwiderung auf Lacans Discours de Rome (deutsch: Funktion und Feld des Sprechens und der Sprache in der Psychoanalyse, 1953) betrachtet werden. Die Arbeit stellt das Ergebnis einer fundierten Auseinandersetzung mit Lacans Thesen dar, in denen der Affekt keinen Platz gefunden hat.

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