Customer Service | Help | FAQ | PEP-Easy | Report a Data Error | About
:
Login
Tip: To sort articles by Rank…

PEP-Web Tip of the Day

You can specify Rank as the sort order when searching (it’s the default) which will put the articles which best matched your search on the top, and the complete results in descending relevance to your search. This feature is useful for finding the most important articles on a specific topic.

You can also change the sort order of results by selecting rank at the top of the search results pane after you perform a search. Note that rank order after a search only ranks up to 1000 maximum results that were returned; specifying rank in the search dialog ranks all possibilities before choosing the final 1000 (or less) to return.

For the complete list of tips, see PEP-Web Tips on the PEP-Web support page.

Schacht, L. (1977). Kramer, E.: Kunst als Therapie mit Kindern. München/Basel (Ernst Reinhardt Verlag) 1975. 212 Seiten, 49 Abb., 22,50 DM.. Psyche – Z Psychoanal., 31(9):860-862.

(1977). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 31(9):860-862

Kramer, E.: Kunst als Therapie mit Kindern. München/Basel (Ernst Reinhardt Verlag) 1975. 212 Seiten, 49 Abb., 22,50 DM.

Review by:
Lore Schacht

Die Kunsttherapie, wie sie hier beschrieben wird, beschränkt die therapeutische Aufgabe auf die „Stützung des Ichs, die Förderung des Gefühls der persönlichen Identität und der Reifungsprozesse im allgemeinen“ (S. 13). Die Autorin stellt Kunsttherapie und Psychotherapie als einander ergänzend und doch auch in ihrer Verschiedenheit dar. Dadurch grenzt sie die von ihr vertretene kunsttherapeutische Arbeit von der Form der Kunsttherapie ab, in der die bildnerische Darstellung nur als Hilfsmittel der Psychotherapie angesehen wird.

Im Gegensatz zur Psychotherapie, in der schließlich die Beziehung zwischen Kind und Therapeut zum Zentrum des therapeutischen Prozesses wird, lädt nach Auffassung der Autorin die Arbeit mit Farbe, Ton und Buntstift das Kind zum Aufbau einer ganz selbstbezogenen Welt ein, „in der alles, was geschaffen worden ist, ein Stück von seiner Person enthält. Die Angst vor Auseinandersetzung mit dem Selbst wird durch diese narzißtische Befriedigung gemildert. Daher können große Energiemengen im Dienst einer Art von Arbeit mobilisiert werden, in der die Gefahr des Mißerfolges und der Konfrontation mit Konflikten immer gegeben ist“ (S. 43).

Die Autorin, selber ausübende Künstlerin, hat ihre ersten Erfahrungen in der künstlerischen Arbeit mit seelisch gestörten Kindern bereits in den dreißiger Jahren gesammelt, als sie Malklassen für Kinder leitete, deren Familien aus politischen Gründen Deutschland verlassen mußten.

[This is a summary or excerpt from the full text of the book or article. The full text of the document is available to subscribers.]

Copyright © 2020, Psychoanalytic Electronic Publishing, ISSN 2472-6982 Customer Service | Help | FAQ | Download PEP Bibliography | Report a Data Error | About

WARNING! This text is printed for personal use. It is copyright to the journal in which it originally appeared. It is illegal to redistribute it in any form.