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Speidel, H. (1978). Über den Symbolbegriff in der Psychoanalyse. Psyche – Z Psychoanal., 32(4):289-328.

(1978). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 32(4):289-328

Über den Symbolbegriff in der Psychoanalyse

Hubert Speidel

Seit Freuds Traumdeutung wurde der dort eingeführte Symbolbegriff in der psychoanalytischen Tradition dominant, obwohl Freud vor und nach der Traumdeutung (explizit und implizit) mit einem umfassenderen Symbolbegriff arbeitete. Die frühe inneranalytische Diskussion um den Symbolbegriff kam mit dem von Ernest Jones (1916) vorgeschlagenen Kompromiß zum Abschluß. Die späteren Versuche, Jones'Definition zu sprengen, um an die außeranalytische Diskussion anzuknüpfen oder Raum zu gewinnen für ichpsychologische Revisionen, blieben unbefriedigend, weil sie die Verschränkung von (identifizierendem) Primär- und (differenzierendem) Sekundärprozeß in der Symbolbildung definitorisch aufzulösen suchten. Speidel setzt sich hier vor allem mit der von A. Lorenzer (im Anschluß an L. Kubie) entwickelten Dichotomie von Symbol und Klischee kritisch auseinander. Er selbst plädiert — im Anschluß an Lévi-Strauss und Lacan — dafür, die von Ernst Cassirer und anderen Symboltheoretikern nicht berücksichtigte Dimension des Unbewußten in die Sprach- und Symboltheorie einzubringen: Sprache ist mehr als Semiotik (D. Sperber).

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