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Schülein, J. (1980). Luck, Werner A. P.: Homo investigans. Der soziale Wissenschaftler. Eine Orientierungshilfe. Darmstadt (Dr. Dietrich Steinkopf Vlg.) 1976. 317 S., 24,80 DM.. Psyche – Z Psychoanal., 34(1):118-119.

(1980). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 34(1):118-119

Luck, Werner A. P.: Homo investigans. Der soziale Wissenschaftler. Eine Orientierungshilfe. Darmstadt (Dr. Dietrich Steinkopf Vlg.) 1976. 317 S., 24,80 DM.

Review by:
Johann Schülein

»Sie haben den Text interessiert verfolgt. Hat Ihnen der eine oder der andere Gedanke gefallen, so sagen Sie ihn bitte weiter. Denken Sie an den Mückenschwarm, wie er unruhig an einem Sommerabend hin und her schwankt. Einzelne weichen aus dem Schwarm aus und plötzlich schließt sich der Schwarm diesen einzelnen an. Ähnlich kann das Bewußtsein eine Gesellschaft verändern. Wir sollten uns dabei bemühen, den Schwarm der menschlichen Gesellschaft nur noch durch Logik und nicht mehr durch Emotionen zu beeinflussen. Die großen Opfer der Hitlerzeit würden ein zweites Mal sinnlos werden, wenn wir nicht endlich lernten, daß die Emotionsentfesselung der Masse als Mittel der Politik unwürdig für den homo sapiens ist. Wir bleiben nur auf dem einmal begonnenen Weg zum homo sapiens, wenn wir lernen, Emotionsentfesselungen als Mittel der Innen- und Außenpolitik zu vermeiden, wenn wir alle, die dies trotzdem versuchen, durchschauen und ächten, und wenn wir uns selbst so weit erkennen, daß wir darauf nicht mehr hereinfallen. Der homo sapiens besteht aus den wesentlichen Teilen: homo investigans — der Suchende in seiner modernen Form als Wissenschaftler — und dem homo humanus. Wir können nur den Namen homo sapiens in Zukunft weitertragen, wenn wir beide Teile in einem Ganzen vereint bewahren.« Dies ist das Schlußwort eines Buches, in dem ein Naturwissenschaftler versucht, seinen Leser von der Verantwortlichkeit der Wissenschaft für die gesellschaftliche Entwicklung zu überzeugen, indem er das allgemeine Verhältnis von Wissenschaft und Gesellschaft ebenso wie empirische gesellschaftliche Probleme, die nur durch koordinierte Anstrengungen der Wissenschaft zu lösen sind, diskutiert.

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