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Rotter, F. (1980). Elrod, Norman, Rudolf Heinz und Helmut Dahmer: Der Wolf im Schafspelz. Erikson, die Ich-Psychologie und das Anpassungsproblem. Frankfurt/New York (Campus) 1978. 167 S., 22 DM.. Psyche – Z Psychoanal., 34(7):657-660.

(1980). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 34(7):657-660

Elrod, Norman, Rudolf Heinz und Helmut Dahmer: Der Wolf im Schafspelz. Erikson, die Ich-Psychologie und das Anpassungsproblem. Frankfurt/New York (Campus) 1978. 167 S., 22 DM.

Review by:
Frank Rotter

II

Die Autoren Norman Elrod, Rudolf Heinz und Helmut Dahmer behandeln Dokumente psychoanalytischer Theoriengeschichte, die betroffen machen. Betroffen macht das Indianerbild Eriksons, das Elrod skandalisiert, weil es nachgerade quer zur Leidensgeschichte der nordamerikanischen Indianer steht. Betroffen macht, daß eine Entwicklungsrichtung psychoanalytischer Theoriebildung 1933 jene profaschistische Option nicht ausschloß, die sich dem Vorwurf »stellte«, psychoanalytische Forschung und Therapie sei zersetzend und undeutsch: »Die Psychoanalyse bemüht sich, unfähige Weichlinge zu lebenstüchtigen Menschen, Instinktgehemmte zu Instinktsicheren, lebensfremde Phantasten zu Menschen, die den Wirklichkeiten ins Auge zu sehen vermögen, … am Ganzen des Lebens Uninteressierte zu Dienern des Ganzen umzuformen. Dadurch leistet sie eine hervorragende Erziehungsarbeit und vermag den gerade jetzt herausgestellten Linien einer heroischen, realitätszugewandten, aufbauenden Lebensauffassung zu dienen« — ein von Heinz und Dahmer zum Thema »Psychoanalyse und Kantianismus« angeführter Beleg (S. 158). Die Autoren verweigern dem Leser, sich in seiner Betroffenheit mit dem Argument zu behelfen, man habe es mit vergangenen und zumal atypischen Fehlleistungen zu tun. In ihrem Editorial sekundieren Horn und Lorenzer: »Das subversiv Kämpferische der alten Psychoanalyse pervertiert systemkonform« (S.

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