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Dettmering, P. (1980). Stierlin, Helm: Delegation und Familie. Beiträge zum Heidelberger familiendynamischen Konzept. Frankfurt/M. (Suhrkamp) 1978. 255. S., kart., 24 DM.. Psyche – Z Psychoanal., 34(8):732-733.

(1980). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 34(8):732-733

Buchbesprechungen

Stierlin, Helm: Delegation und Familie. Beiträge zum Heidelberger familiendynamischen Konzept. Frankfurt/M. (Suhrkamp) 1978. 255. S., kart., 24 DM.

Review by:
Peter Dettmering

Stierlins neuestes Buch enthält Beiträge, die — einzeln schon anderweitig veröffentlicht — dennoch ein interessantes Ganzes ergeben; man liest die zehn Kapitel des Buches als aufeinanderfolgende Schritte in einem Denkprozeß, in den man vom Verfasser einbezogen wird — bis hin zu der (gewagten) Anwendung des Familienmodells auf die Repräsentanten der »ersten Generation« des deutschen Terrorismus.

Im ersten Kapitel erläutert Stierlin den für die Familientherapie so zentralen Begriff der »Mission«, des »Auftrags«, der »Delegation«, der nicht mit dem der (sozial vermittelten) »Rolle« verwechselt werden darf. Während eine Rolle »dem wahren Selbst mehr oder weniger äußerlich aufgesetzt« erscheint, geht es bei der Delegation um »totale Verpflichtung«; der Delegierte ist Kreuzfahrern, Missionaren, Ideologen zu vergleichen, »die, von ihrem Sendungsbewußtsein erfüllt, weder Ungemach noch Opfer scheuen, da sie mit dem, was sie tun, verschmelzen und zugleich ihre Kraft daraus beziehen« (S. 29). Ein Kind, das in diesem Sinne delegiert wird, »erhält die Erlaubnis und Ermutigung, aus dem elterlichen Umkreis herauszutreten — aber nur bis zu einem gewissen Punkt. Es wird sozusagen an langer Leine gehalten, und seine Freilassung erfolgt nur bedingt und begrenzt (…) Das ist nur möglich auf der Grundlage einer starken, obwohl oft unsichtbaren und selektiven Loyalität.

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