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Platta, H. (1981). Moser, Tilmann: Grammatik der Gefühle. Mutmaßungen über die ersten Lebensjahre. Frankfurt (Suhrkamp) 1979. 128 S., 18 DM.. Psyche – Z Psychoanal., 35(2):187-188.

(1981). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 35(2):187-188

Moser, Tilmann: Grammatik der Gefühle. Mutmaßungen über die ersten Lebensjahre. Frankfurt (Suhrkamp) 1979. 128 S., 18 DM.

Review by:
Holdger Platta

»Liebe Mutter, böse Mutter, im Morgengrauen ist dein Fernsein meine Krankheit …« Mit diesen Worten beginnt Tilmann Moser sein neues Buch — das dritte nach den »Lehrjahren auf der Couch« und der »Gottesvergiftung«, welches dem eigenen Entwicklungsprozeß gewidmet ist. Kaum zwei Jahre nach den Lehrjahren entstanden, die zum größeren Teil noch den Verlauf der eigenen Lehranalyse widerzuspiegeln suchten, und vermutlich in enger zeitlicher Nähe zur »Gottesvergiftung« geschrieben, in der Moser den literarischpsychologischen Kunstgriff der direkten Anrede an ein fiktives Gegenüber zum ersten Male erprobte, sucht der Frankfurter Psychoanalytiker nun die Dunkelheiten seines ersten Lebensjahres auf, bemüht er sich um Rekonstruktion und Wiederbelebung dieses frühesten Lebensabschnittes, will er Licht schaffen dort, wo die Schlagschatten noch das Leben des Erwachsenen verdüstern. Moser nennt eine ganze Reihe von Symptomen, die ihn, nach scheinbar erfolgreichem Abschluß seiner Lehranalyse, zu einer Wiederaufnahme der Therapie zwangen: Schlafstörungen, Beziehungsprobleme, Antriebslosigkeit und, wieder und wieder, Depressionen, in deren »schwarzer Lauge« er zu ertrinken drohte.

»… ich hatte mich während der [Lehr-] Analyse nicht getraut, einige Kellergewölbe des alten Gebäudes wirklich gründlich zu untersuchen«, sagt er dazu in seinem Nachwort zu den »Lehrjahren«, als diese 1976 neu erschienen, und er vergleicht die therapeutische Arbeit am eigenen Ich mit der »Sanierung eines rissigen Gebäudes auf uraltem, weitgehend unbekanntem Fundament«.

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