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Grubrich-Simitis, I. (1981). Siegfried Bernfeld: Historiker der Psychoanalyse und Freud-Biograph. Psyche – Z Psychoanal., 35(5):397-434.

(1981). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 35(5):397-434

Siegfried Bernfeld: Historiker der Psychoanalyse und Freud-Biograph

Ilse Grubrich-Simitis

Die Freud-Biographik ist kaum sechzig Jahre alt. Argwöhnisch und mißbilligend von ihm zur Kenntnis genommen, hatte sie schon zu Lebzeiten des Begründers der Psychoanalyse eingesetzt und nach seinem Tode durch die Veröffentlichung von Aus den Anfängen der Psychoanalyse (1950) fraglos mächtigen Auftrieb erhalten. Obgleich damals nur in Auszügen erschienen, hatten Freuds Briefe an Wilhelm Fließ, jenes packende, spurensichernde Logbuch der Entdeckungsphase der Psychoanalyse, die enge Verklammerung von Werkentstehung und Lebensgeschichte explizit gemacht, die der aufmerksame Leser der Traumdeutung (1900) längst vermuten konnte. Mittlerweile ist die Zahl der Publikationen zur Freud-Biographik, zur Geschichte der Psychoanalyse ins Unübersehbare gewachsen. Eine Würdigung einzelner Autoren und ihrer Thesen, die Wiedergabe manch lärmender Polemik, das Nachzeichnen der Wandlungen des von den Biographen je verschieden konturierten Freud-Bildes, also eine auch nur einigermaßen erschöpfende Abhandlung über die Entwicklung der Freud-Biographik würde heute wohl bereits ein eigenes Buch füllen. Hier seien, ohne auf Einzelheiten einzugehen, lediglich zwei auffallende Tendenzen angemerkt: eine Tendenz zur Hagiographie und eine andere zur Demontage. Ein simplifizierender Reduktionismus, den seelischen Vorgängen der Idealisierung und Entwertung eigentümlich, kennzeichnet beide.

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