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Pritz, W.F. (1981). Argelander, Hermann: Die kognitive Organisation psychischen Geschehens. Stuttgart (Klett-Cotta) 1979. 146 S., 22 DM.. Psyche – Z Psychoanal., 35(6):573-574.

(1981). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 35(6):573-574

Buchbesprechungen

Argelander, Hermann: Die kognitive Organisation psychischen Geschehens. Stuttgart (Klett-Cotta) 1979. 146 S., 22 DM.

Review by:
Werner F. Pritz

Argelanders Buch konfrontiert mich mit der letzten unlösbaren Aufgabe: Wie nimmt man Stellung zu einem Werk, dem man in seinem wissenschaftlichen Ansatz, in der Ernsthaftigkeit des Bemühens und weitgehend auch im Trend der Antworten voll applaudiert, das man andererseits aber hinsichtlich der Wahl der Argumente und Formulierungen aus dem Blickwinkel einer interdisziplinären Psychologie um einiges hinter den Grenzen des Möglichen angesiedelt sieht? Das Thema ist, wie es der Titel formuliert und wie es in der Einleitung indirekt anklingt, kein Thema einer speziellen Psychologie, und in diesem Sinne handelt es sich nicht nur um ein psychoanalytisches Buch.

Das Buch ist in zwei Teile gegliedert. Der zweite Teil, in dem eine Arbeitsgruppe um Argelander versucht, »aus den bekannten Schriften Freuds Regeln für die psychoanalytische Behandlungstechnik herauszulesen, zu formulieren und zusammenzustellen« (S. 101), ist beeindruckend in seinen Aussagen, die weit über die spezifisch psychoanalytische dyadische Begegnung hinaus von theoretischer und ethisch-praktischer Bedeutung sind. Ob das Ziel des Autors, sein Modell des ersten Teils an den technischen Regeln zu überprüfen, in der strengen Bedeutung des Wortes gelungen ist, scheint mir eher zweifelhaft. Die Gedanken zu »Freuds Technik der Wahrnehmung des Unbewußten« (S. 101-137) sollen aber bewußt von einer kritischen Betrachtung ausgeklammert werden, denn Argelanders Regeln für die psychoanalytische Technik sind so komplex, daß sie sich gegenseitig ganz automatisch regulieren und interpretieren.

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