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Sellschopp, A. (1981). Stein, Herbert: Psychoanalytische Selbstpsychologie und die Philosophie des Selbst. Psychologia Universalis, Band 39. Meisenheim am Glan (Verlag Anton Hain). 98 Seiten, kart., 27 DM.. Psyche – Z Psychoanal., 35(6):575-576.

(1981). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 35(6):575-576

Stein, Herbert: Psychoanalytische Selbstpsychologie und die Philosophie des Selbst. Psychologia Universalis, Band 39. Meisenheim am Glan (Verlag Anton Hain). 98 Seiten, kart., 27 DM.

Review by:
Almuth Sellschopp

Es handelt sich um einen umfassenden Versuch, einen Weg zu einem universaleren Menschenbild zu zeigen. Die psychoanalytische Theorie des Selbst in ihren verschiedenen Ausformungen kann sich — so meint der Autor — im Verständnis der Theorie und der Therapie verbinden mit der westlichen Philosophie des Selbst, wie sie im deutschen Idealismus und Marxismus Ausdruck findet und gleichzeitig auch mit der asiatischen Philosophie des Selbst.

Im einleitenden Kapitel wird eine Einordnung der Selbstkonzepte in die psychoanalytische Theorie vorgelegt. Das Selbst als Strukturteil des Ichs sei oftmals unpräzis geblieben. Erst die Entwicklung des Begriffes der Selbstpräsentanz, aber auch besonders seine funktionale Erweiterung im Verständnis der synthetischen Funktion haben dafür gesorgt, daß es den Stellenwert erhielt, der es dann zum integralen strukturierenden Formprinzip der individuellen Entwicklung macht.

In der menschlichen Entwicklung lassen sich zwei Linien verfolgen, die ihre Einheit im Selbst als Ganzem der Person finden und dort als Grad der Integration oder Reifung erscheinen. Die eine der beiden Linien hat die primäre Identität zum Ausgangspunkt, wie sie in der Beziehung zur Mutter entsteht, die andere den der Konfrontation mit der Außenwelt, dem Realitätsprinzip. Die narzißtische steht der objektalen Entwicklungslinie gegenüber.

Der Autor sucht nach einem Begriff des Selbst, der nicht nur frühe Entwicklungsstufen willkürlich beschreibt, ohne je das Ganze der Person zu erreichen, sich nicht mit einer Repräsentanzenlehre bescheidet oder ein Ich akzeptiert, das sich der Dominanz des Anpassungsausdrucks von außen unterwirft.

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