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Trescher, H. (1981). Strzyz, Klaus: Sozialisation und Narzißmus. Wiesbaden (Akademische Verlagsgesellschaft) 1978. Kart., 163 S., 19,80 DM.. Psyche – Z Psychoanal., 35(11):1072-1073.

(1981). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 35(11):1072-1073

Buchbesprechungen

Strzyz, Klaus: Sozialisation und Narzißmus. Wiesbaden (Akademische Verlagsgesellschaft) 1978. Kart., 163 S., 19,80 DM.

Review by:
Hans-Georg Trescher

Mit der vermehrten Diskussion und Würdigung psychoanalytischer Theoreme in den kritischen Sozialwissenschaften seit dem Ende der sechziger Jahre wurde eine zentrale Fragestellung in unzähligen Studien erneut aufgegriffen, die sich auch in der Suche nach dem »missing link« der Verknüpfung von Gesellschaftstheorie und Psychologie immer wieder gestellt hatte: Die Frage nach den Bedingungszusammenhängen für die »Widerspenstigkeit« des sog. »subjektiven Faktors« gegen revolutionäre Veränderungen des bestehenden Gesellschaftssystems, wie sie die materialistische Theorie seit einem Jahrhundert proklamiert.

Die historische Entwicklung offenbarte den illusionären Gehalt der Theorien, die radikale Veränderungen allein an Figuren des Bewußtseins gebunden hatten und am »naiven« Glauben an die Sprengkraft formal rationaler Erkenntnis festhielten. Die Entfaltung einer Theorie, die allgemeine Konstitutionsbedingungen und Bildungsverläufe von (beschädigter) Subjektivität zu reflektieren in der Lage war, wurde dringlich. Die Diskussion in den zwanziger und dreißiger Jahren (Bernfeld, Fenichel, Fromm, Horkheimer, Reich u. a.) kann als erster Versuch in dieser Richtung verstanden werden.

Zentral in der Suche nach dem sozialpsychologischen »missing link« steht heute erneut die Frage nach den Konstitutionsbedingungen und der Formgebung des Sozialchrakters, d.

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