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Mitscherlich, A. Rosenkötter, L. (1982). Hans Jürgen Eysenck oder die Fiktion der reinen Wissenschaft (1975). Psyche – Z Psychoanal., 36(12):1144-1163.

(1982). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 36(12):1144-1163

Hans Jürgen Eysenck oder die Fiktion der reinen Wissenschaft (1975)

Alexander Mitscherlich und Lutz Rosenkötter

Seit zwanzig Jahren oder länger sucht Hans Jürgen Eysenck der Psychoanalyse den Garaus zu machen (1954, 1955, 1956, 1960, 1965, 1973, um nur einige Äußerungen zu nennen). Die Verwirklichung der Absicht ist ihm nicht gelungen, so wenig wie den formidablen Gegnern schon vor dem Ersten Weltkrieg, von denen Freuds Biograph Ernest Jones uns berichtet. Einer der Verfasser der vorliegenden Replik hatte es schon vor achtzehn Jahren (1956) mit Eysencks Attacke zu tun, mit einem Artikel übrigens, dessen Argumente fast wörtlich identisch sind mit denen, die heute vorgebracht werden. Wie soll man diese immer wiederholten Beschuldigungen einschätzen? Unleugbar enthalten sie ein starkes dranghaftes Element zur Destruktion dessen, der zum Feind erklärt wurde. Die Anklage weist sich vor dem Bewußtsein als missionarischer Auftrag aus, die reine Psychologie vor dem Eindringen der Psychoanalyse zu beschützen und zu bewahren.

Zielsetzung und Grundgedanke, der den voranstehenden Artikel Eysencks zusammenhält, ist der Wunsch, die Psychoanalyse als das Instrument eines Betrügers, nämlich Sigmund Freuds, zu entlarven. für Eysenck ist die Psychoanalyse eine Machtstruktur, die nach Chancen der Herrschaft Ausschau hält; mit Wissenschaft habe sie nichts zu tun.

Wenn man auf solche Anschuldigung überhaupt antworten will, gerät man in eine leidige Lage. Der Versuch sachlicher Widerlegung findet bei Eysenck offensichtlich keine Bereitschaft, auch nur angehört, geschweige denn diskutiert zu werden.

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