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Stierlin, H. (1983). Psychoanalyse versus Familientherapie Anmerkungen zu dem Aufsatz von M. Pohlen und T. Plänkers. Psyche – Z Psychoanal., 37(1):73-75.

(1983). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 37(1):73-75

Kurzmitteilung

Psychoanalyse versus Familientherapie Anmerkungen zu dem Aufsatz von M. Pohlen und T. Plänkers

Helm Stierlin

Untersuchen wir das Verhältnis der Psychoanalyse zur Familientherapie, so sollten wir uns vor allem fragen, ob sich dieses Verhältnis eher durch ein »versus« als durch ein »und« bestimmt. Ich zumindest möchte (noch) für »und« plädieren. Denn mir zeigen sich Psychoanalyse und Familientherapie als zwei Strömungen der Forschung und Therapie, die einander viel zu geben haben und einander brauchen — trotz und wegen der zwischen ihnen auftretenden Spannungen. Und beide, Psychoanalyse und Familientherapie, zeigen sich mir auf eine Tradition wissenschaftlicher Wahrheitssuche verpflichtet, die uns zwingt, herrschende Annahmen und Theorien zu überprüfen, wenn neue Beobachtungen und Erfahrungen dies verlangen.

In dieser Tradition stand Freud, als er die Psychoanalyse schuf. Er schuf damit auch Konzepte, die bisher unerkannte Zusammenhänge erkennbar machten, der Forschung neue Wege wiesen und zugleich neue therapeutische Zugänge eröffneten. Dabei stellen sich aus der Sicht des Familientherapeuten die Konzepte der Übertragung und Gegenübertragung sowie des Widerstandes als besondere Errungenschaften dar. Denn mit ihrer Hilfe vermochte Freud menschliche Beziehungen in einer völlig neuen Weise zu erfassen, vermochte er prägende — und, im Falle seiner neurotischen Patienten: vor allem einengende und konfliktträchtige — Familieneinflüsse im Hier und Jetzt der Arzt-Patient-Beziehung zu erkennen, vermochte er schließlich die Psychoanalyse selbst als eine Art Befreiungsstrategie gegen die (verinnerlichte, z.

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