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Tip: To see the German word that Freud used to refer to a concept…

PEP-Web Tip of the Day

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Dahmer, H. Rosenkötter, L. Michaelis, D. (1984). Noch mehr Unbehagen… Anmerkungen zu dem Artikel von Wolfram Lüders. Psyche – Z Psychoanal., 38(7):598-604.

(1984). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 38(7):598-604

Noch mehr Unbehagen… Anmerkungen zu dem Artikel von Wolfram Lüders

Helmut Dahmer, Lutz Rosenkötter und Detlef Michaelis

Entwicklung der Psychoanalyse

Die Kritik an der Entwicklung der psychoanalytischen Theorien und Organisationen, die sie am Original der Sache, an der Freudschen Aufklärung mißt, ist vier bis fünf Jahrzehnte alt. In der heutigen Auseinandersetzung mit bestimmten psychoanalytischen Institutionen und bestimmten Psychoanalytikern wird sie nicht generiert, sondern aktualisiert. Wer gegen »Konzepte« sich wendet, wendet sich immer auch gegen Menschen, die ihre Praxis mit Hilfe jener »Konzepte« sich zurechtlegen. Auch die Kritik an »Institutionen« meint stets die Menschen, die in und von jenen Institutionen leben, die zu deren lebendem Inventar geworden sind, also (mehr oder weniger) gemäß der Logik von Institutionen sich verhalten. Die »Gesellschaft« ist ein Phantom, wenn darunter nicht die in bestimmter Weise assoziierten Individuen gedacht werden. Und eben darum ist der »Gegenstand«, mit dem die Freudsche Psychoanalyse es zu tun hat, nicht nur der einzelne Patient, nicht die Familie, auch nicht die Masse. Gegenstand der Psychoanalyse sind vielmehr die in die widersprüchliche Kulturgeschichte eingelassenen, sie rekapitulierenden und repräsentierenden Lebensgeschichten von Individuen. Darum fällt die populäre Vorstellung, Freud habe sich mit Neurosen einzelner Patienten beschäftigt und sein in dieser Sphäre (der »Repräsentanzen« von Dyaden und Triaden) erworbenes Wissen dann sekundär auch auf »kollektive« Phänomene »angewendet«, weit hinter das von ihm erreichte Niveau der Problemstellung zurück.

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