Customer Service | Help | FAQ | PEP-Easy | Report a Data Error | About
:
Login
Tip: To refine your search with the author’s first initial…

PEP-Web Tip of the Day

If you get a large number of results after searching for an article by a specific author, you can refine your search by adding the author’s first initial. For example, try writing “Freud, S.” in the Author box of the Search Tool.

For the complete list of tips, see PEP-Web Tips on the PEP-Web support page.

Böllinger, L. (1984). Remschmidt, Helmut, Horst Schüler-Springorum (Hg.): Jugendpsychiatrie und Recht. Festschrift für Hermann Stutte. Köln/Berlin/Bonn/München (Carl Heymans) 1979. 339 Seiten.Schneider, Hans Joachim: Das Opfer und sein Täter — Partner im Verbrechen. München (Kindler) 1979. 140 Seiten, 6,80 DM.Molinski, Waldemar (Hg.): Versöhnen durch Strafen? Perspektiven für die Straffälligenhilfe. Wien/Freiburg/Base! (Herder) und Göttingen (Vandenhoeck & Ruprecht) 1979. 176 Seiten, 22,80 DM.Vogt, Thomas: Die Forderungen der psychoanalytischen Schulrichtungen für die Interpretation der Merkmale der Schuldunfähigkeit und der verminderten Schuldfähigkeit (§§ 51 a. F., 20, 21 StGB). Frankfurt/Bern/Las Vegas (Lang) 1979. 180 Seiten.Christ, Heiner: Psychoanalytische Gruppenbehandlung im Jugendgefängnis. Stuttgart (Enke) 1978. Psyche – Z Psychoanal., 38(7):655-663.

(1984). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 38(7):655-663

Remschmidt, Helmut, Horst Schüler-Springorum (Hg.): Jugendpsychiatrie und Recht. Festschrift für Hermann Stutte. Köln/Berlin/Bonn/München (Carl Heymans) 1979. 339 Seiten.Schneider, Hans Joachim: Das Opfer und sein Täter — Partner im Verbrechen. München (Kindler) 1979. 140 Seiten, 6,80 DM.Molinski, Waldemar (Hg.): Versöhnen durch Strafen? Perspektiven für die Straffälligenhilfe. Wien/Freiburg/Base! (Herder) und Göttingen (Vandenhoeck & Ruprecht) 1979. 176 Seiten, 22,80 DM.Vogt, Thomas: Die Forderungen der psychoanalytischen Schulrichtungen für die Interpretation der Merkmale der Schuldunfähigkeit und der verminderten Schuldfähigkeit (§§ 51 a. F., 20, 21 StGB). Frankfurt/Bern/Las Vegas (Lang) 1979. 180 Seiten.Christ, Heiner: Psychoanalytische Gruppenbehandlung im Jugendgefängnis. Stuttgart (Enke) 1978. 250 Seiten, 36 DM.

Review by:
Lorenz Böllinger

Das Verhältnis von Rechts- und Sozialwissenschaften ist problematisch. Das liegt einmal an den unterschiedlichen Methoden der normativen und empirischen Wissenschaften, zum andern an der unterschiedlichen gesellschaftlichen Funktion ihrer Anwendung. Ihrem Selbstverständnis und ihrer objektiven Rolle gemäß ist die Jurisprudenz Herrschaftswissenschaft. Juristen sind Generalisten, die über alles zu urteilen haben, was Tatsachen-Qualität hat. Das Beschaffen der Daten fällt, soweit nicht juristische »Sachkunde«, faktisch also Intuition und Alltagstheorien ausreichen, den Erfahrungswissenschaften zu. Insofern wird dann entweder überheblich von den »Hilfswissenschaften« oder zuvorkommend von den »Nachbarwissenschaften« gesprochen. Die Entscheidungslogik basiert auf der Dogmatik, einer esoterischen Kunstlehre von Plausibilität und Argumentation, die den politisch-normativen Vorentscheidungen des Rechts angemessen ist. Oft betrachten juristische Praktiker die Sozialwissenschaften pragmatisch als »Steinbrüche«, aus denen man sich nach Bedarf Daten, Informationen, theoretische Kausalableitungen holt, also Versatzstücke für die juristische Begründungsarbeit, die — wie die Justizsoziologie anschaulich macht — mit dem Entstehen der Entscheidung nicht deckungsgleich ist. Nur innerhalb gewisser Spielräume, die durch die Auswahl der entscheidungsrelevanten Tatsachen und die Bildung der richterlichen Überzeugung über die Wahrheit gegeben sind, besteht die Chance, das juristische Entscheidungsprogramm sachlich zu beeinflussen.

[This is a summary or excerpt from the full text of the book or article. The full text of the document is available to subscribers.]

Copyright © 2019, Psychoanalytic Electronic Publishing, ISSN 2472-6982 Customer Service | Help | FAQ | Download PEP Bibliography | Report a Data Error | About

WARNING! This text is printed for personal use. It is copyright to the journal in which it originally appeared. It is illegal to redistribute it in any form.