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Gräber, J. (1984). Stern, Harold: Die Couch. Ihre Bedeutung für die Psychotherapie. Übersetzt von Hartmut Ade. Frankfurt (Fischer) 1983. 207 Seiten, 28 DM.. Psyche – Z Psychoanal., 38(9):848-849.

(1984). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 38(9):848-849

Buchbesprechungen

Stern, Harold: Die Couch. Ihre Bedeutung für die Psychotherapie. Übersetzt von Hartmut Ade. Frankfurt (Fischer) 1983. 207 Seiten, 28 DM.

Review by:
Johannes Gräber

In der psychoanalytischen Literatur stand sie, arg vernachlässigt, abseits, obgleich doch unumstrittenes Symbol und Mittelpunkt eines ganzen Berufsstandes — die Couch. Harold Stern, seines Zeichens Präsident wie Begründer der Philadelphia School of Analysis, Professor für Psychoanalyse und seit mehr als achtzehn Jahren praktizierender Psychoanalytiker (Umschlagtext), hat offenbar seine gesamten akademischen Ehren aufgeboten, um diesem einfachen Gegenstand zu der ihm gebührenden Achtung und Beachtung zu verhelfen. Denn vor allem anderen scheint dem Autor die Befürchtung im Nacken gesessen zu haben, den Abhang der Marginalität oder — schlimmer noch — der Lächerlichkeit herunterzufallen. Spätestens in seinem zweiten Kapitel »Die Couch in Witz und Karikatur« wird klar, daß Stern wirklich wenig Spaß versteht: denn so erbarmungswie ausnahmslos werden einzelne Witze über die Psychoanalyse als schäbige Abwehrhaltungen analysiert (und paralysiert) im Kampf gegen den »stetige(n) Strom antipsychoanalytischen Humors«. So viel Erbitterung hätten sie nicht verdient, doch äußerste Strenge zeichnet die Haltung Sterns aus, wenn es um die Sache, die (vermeintlichen) Belange der Psychoanalyse, geht. Neben diesem schulmeisterlichen Ernst scheint mir der rote Faden dieses Buches darin zu liegen, dieses aus der Tradition der Hypnose übernommene klassische Werkzeug der Psychoanalyse auch zunehmend für die Therapie präödipaler, narzißtischer, Borderline- und schizophrener Störungen fruchtbar zu machen, ihre Anwendung also auszuweiten.

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