Customer Service | Help | FAQ | PEP-Easy | Report a Data Error | About
:
Login
Tip: To search for a specific phrase…

PEP-Web Tip of the Day

Did you write an article’s title and the article did not appear in the search results? Or do you want to find a specific phrase within the article? Go to the Search section and write the title or phrase surrounded by quotations marks in the “Search for Words or Phrases in Context” area.

For the complete list of tips, see PEP-Web Tips on the PEP-Web support page.

Werthmann, H. (1985). Gross, Werner: Was erlebt ein Kind im Mutterleib? — Ergebnisse und Folgerungen der pränatalen Psychologie. Freiburg/Br. (Herder) 1982.. Psyche – Z Psychoanal., 39(1):69-70.

(1985). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 39(1):69-70

Buchbesprechungen

Gross, Werner: Was erlebt ein Kind im Mutterleib? — Ergebnisse und Folgerungen der pränatalen Psychologie. Freiburg/Br. (Herder) 1982.

Review by:
Hans-Volker Werthmann

W. Gross hat in diesem Bändchen die Ergebnisse der sogenannten pränatalen Psychologie anschaulich aufbereitet. Mit der Frage, ob der Mensch auch vor seiner Geburt schon erlebnisfähig sei, haben sich Psychoanalytiker wiederholt befaßt. Man denke an Otto Ranks Theorie vom Geburtstrauma, welche von Freud in der Form aufgegriffen wurde, daß die Geburt Urmodell einer Angstsituation sei. Als der eigentliche Vater der pränatalen Psychologie wird jedoch der weniger bekannte Gustav Hans Graber vorgestellt, weil er versucht habe, die menschliche Entwicklung von der Zeugung an als ganzheitlichen Prozeß des Durchlaufens sensibler Perioden aufzufassen. Die Geburt stellt in diesem Prozeß einen wichtigen »Daseinswechsel« dar. 1971 gründete er in Wien die »Internationale Studiengesellschaft für pränatale Psychologie«, die der Psychoanalyse nahesteht und deren Mitglieder — darunter prominente Psychoanalytiker — inzwischen eine Vielzahl von interessanten Arbeiten vorgelegt haben. Seine eigenen Gedanken zu diesem Thema sind bereits 1924 in seinem Buch »Die Ambivalenz des Kindes« im Internationalen Psychoanalytischen Verlag veröffentlicht worden. Was zunächst als Spekulation anmuten mußte, hat durch Ansammlung von Material empirische Fülle gewonnen. Durch die erweiterten Beobachtungsmöglichkeiten der modernen Naturwissenschaft läßt sich nachweisen, daß die Reaktions-, Erlebnis- und vielleicht auch psychischen Beeinflussungsmöglichkeiten des Embryos und Fetus sehr früh vorhanden sind.

[This is a summary or excerpt from the full text of the book or article. The full text of the document is available to subscribers.]

Copyright © 2019, Psychoanalytic Electronic Publishing, ISSN 2472-6982 Customer Service | Help | FAQ | Download PEP Bibliography | Report a Data Error | About

WARNING! This text is printed for personal use. It is copyright to the journal in which it originally appeared. It is illegal to redistribute it in any form.