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Kerz, J.P. (1985). Das wiedergefundene »Es«. Zu Bernd Nitzschkes Aufsatz über die Herkunft des »Es«. Psyche – Z Psychoanal., 39(2):125-143.

(1985). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 39(2):125-143

Das wiedergefundene »Es«. Zu Bernd Nitzschkes Aufsatz über die Herkunft des »Es«

Joachim Ph. Kerz

Bernd Nitzschke hat kürzlich die — von ihm so bezeichnete — »Geschichte vom Es« einen »(wissenschaftlichen) Skandal« genannt (Nitzschke, 1983, S. 769). Die Anklage basiert auf folgenden Thesen:

1.   Die psychoanalytische Literatur ignoriert seit sechzig Jahren Vorgeschichte und Herkunft des Wortes Es, »Es großgeschrieben«. Sie beschränkt sich auf die Wiedergabe des von Freud in »Das Ich und das Es« (1923) gegebenen Hinweises auf Groddeck und Nietzsche als Vorläufer (Nitzschke, 1983, S. 792). Freuds Hinweis auf Nietzsche ist ohne genaue Stellenangabe geblieben. Die bisherige psychoanalytische Literatur hat sie nicht nachgereicht.

2.   Das »Es« kommt bei Nietzsche gar nicht vor. Jedenfalls hat B. Nitzschke das »Es« nicht gefunden (Nitzschke, 1983, S. 778). Die Wahrscheinlichkeit, daß es dennoch existiert, schätzt er gering ein.

3.   Freud hat Groddeck das Verdienst der Priorität im Gebrauch des »Es« nicht zugestehen wollen und darum Nietzsche als Vorläufer genannt (Nitzschke, 1983, S. 773 und 783).

4.   Mit dem fälschlich Nietzsche zugeschriebenen »Es« hat Freud von Eduard von Hartmann, bei dem das Es in der Tat vorkommt, ablenken wollen, damit nicht aufgedeckt werde, wieviel Freud diesem Autor verdankt (Nitzschke, 1983, S.

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