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Walter, S. (1985). Mahony, Patrick: Freud as a Writer. New York (International Universities Press) 1982. 227 Seiten, 18,50 $.. Psyche – Z Psychoanal., 39(6):565-567.

(1985). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 39(6):565-567

Buchbesprechungen

Mahony, Patrick: Freud as a Writer. New York (International Universities Press) 1982. 227 Seiten, 18,50 $.

Review by:
Schönau Walter

Freud als Schriftsteller: das Thema ist nicht neu, es handelt sich geradezu um einen Topos. In den meisten Freud-Darstellungen, in letzter Zeit z. B. in denen von Peter Gay (1978, S. 46-60) und Walter Kaufmann (1980, S. 11-172), wird Freuds Stil ausführlich und bewundernd beschrieben. Aber Mahonys Betrachtungsweise ist neu. Er sieht Freuds schriftstellerische Begabung nicht als etwas Zusätzliches, als eine Eigenschaft, die sich im Prinzip von seinem psychologischen Genie trennen ließe, sondern als dessen integrierenden Teil. Im Gegensatz etwa zu Walter Muschg (1930) und dem Rezensenten (1968), die sich dem Thema stilistisch-rhetorisch, als Germanisten, widmeten, kombiniert Mahony in brillanter Weise Psychoanalyse und Literaturwissenschaft. Er verarbeitet auch eine große Anzahl neuer Aufsätze zum Thema. Sein Buch, in einem luziden und anregenden Stil geschrieben, verdient die Aufmerksamkeit der psychoanalytischen Welt und sollte in Freuds Sprache übersetzt werden. Obwohl in englischer Sprache geschrieben, verrät es präzise Kenntnisse des Deutschen und spart nicht mit kritischen Bemerkungen über die auch von anderen Forschern (Kaufmann, 1980, S. 20-27, und Bettelheim, 1982) angeprangerten Textabweichungen der Standard Edition. Stracheys Übersetzung, so läßt sich zusammenfassen, hat der Tendenz zum szientistischen Jargon, zur medizinischen Fachsprache Vorschub geleistet und ist damit Freuds subtiler Wortwahl sowie seiner beständigen Bemühung um Verständlichkeit nicht ganz gerecht geworden.

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