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Kutter, P. (1985). Heenen, Susann (Hg.): Frauen-Strategien. Frankfurt a. M. (Verlag Neue Kritik) 1984. 186 Seiten, 20 DM.. Psyche – Z Psychoanal., 39(7):664-665.

(1985). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 39(7):664-665

Buchbesprechungen

Heenen, Susann (Hg.): Frauen-Strategien. Frankfurt a. M. (Verlag Neue Kritik) 1984. 186 Seiten, 20 DM.

Review by:
Peter Kutter

Wie verhalten sich Frauen in einer sich wandelnden Gesellschaft? Darauf gibt auch die Frauenbewegung keine einheitliche Antwort. Zu unterschiedlich sind Ansichten und Verhalten von Frauen in den verschiedensten Bereichen: Frauen, die ihre Selbstverwirklichung nur im Beruf und damit in einer von Männern beherrschten Welt suchen, stehen in krassem Gegensatz zu Frauen, die nach wie vor einen Mann suchen, Kinder wünschen und glauben, darin den Sinn ihres Lebens zu finden. Zwischen beiden Extremen gibt es viele Kompromisse, im vorliegenden Buch ist daher von »Frauenstrategien« die Rede.

Strategien sind Überlebens-Strategien, Anpassungs-Mechanismen (»coping mechanisms«), es kann sich aber auch um Abwehr-Mechanismen handeln, die in eine neurotische Entwicklung münden. Dann führt phobische Vermeidung des anderen Geschlechts aus Angst vor Enttäuschung zu einer Idealisierung des eigenen Geschlechtes. Die Angst vor der Auseinandersetzung mit Männern kann in Unterwerfung und in Idealisierung alles Männlichen enden, oder die Angst vor der traditionellen Weiblichkeit und vor dem Muttersein treibt die Frau aus unbewußter Motivation in den Beruf. Im Gegensatz zu derartigen neurotischen Fehlentwicklungen sollen »Bewältigungsstrategien« bewußt gemacht werden.

Für den Psychoanalytiker geht es in allen Beiträgen um das Verhältnis von Selbstliebe zu Objektliebe in der Beziehung der Frau, zu sich selbst und zum Mann.

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