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Reicheneder, J.G. (1987). II. Psyche – Z Psychoanal., 41(4):366-367.

(1987). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 41(4):366-367

 II

Review by:
Johann Georg Reicheneder

In einem knappen Vorwort zu den in diesem Band versammelten siebzehn Rezensionen der Traumdeutung Freuds aus den Jahren 1899-1903 deutet der Herausgeber den Kontext an, aus dem die Publikation dieser Besprechungen erwachsen ist: eine Reihe von Untersuchungen, die sich u. a. auch mit der Rezeption früher Forschungsergebnisse Freuds beschäftigen (Bry und Rifkin, Decker, Ellenberger, Sulloway), versuchen nachzuweisen, daß die vielfach von Freud beklagte wissenschaftliche Isolation und Ablehnung in der Frühphase der Psychoanalyse Teil eines nachträglich konstruierten Heldenmythos sei, den Freud selbst und eine Reihe seiner Schüler verfertigt hätten. »Sind diese Rezensionen aber derart beschaffen, wie neuerdings behauptet wird?«

Die Antwort auf diese Frage des Herausgebers fällt leicht: Mit (bestenfalls) zwei Ausnahmen (Flournoy, Stekel) erfassen die hier vorgelegten Rezensionen nicht das Wesentliche der Traumdeutung, bleiben in ihrem inhaltlichen Referat oft lückenhaft und nicht selten schief. Angesichts des Umstandes, daß dergestalt kaum das originär Neue sowohl der einzelnen Erkenntnisse wie ihres systematischen Zusammenhangs mit der hier erstmals ausführlich dargestellten Methode der Traumdeutung, den aus ihr entwickelten Begriffen und schließlich deren theoretische Verknüpfung im siebten Kapitel gewürdigt bzw. erkannt wurde, mag es wenig verwundern, daß Freud über diesen Empfang seines — neben den »Drei Abhandlungen zur Sexualtheorie« — noch immer wichtigsten Werkes tief enttäuscht war.

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