Customer Service | Help | FAQ | PEP-Easy | Report a Data Error | About
:
Login
Tip: To quickly return to the issue’s Table of Contents from an article…

PEP-Web Tip of the Day

You can go back to to the issue’s Table of Contents in one click by clicking on the article title in the article view. What’s more, it will take you to the specific place in the TOC where the article appears.

For the complete list of tips, see PEP-Web Tips on the PEP-Web support page.

Flaake, K. (1987). Chodorow, Nancy: Das Erbe der Mütter. Psychoanalyse und Soziologie der Geschlechter. München (Verlag Frauenoffensive) 1985. 317 Seiten, 34 DM.. Psyche – Z Psychoanal., 41(6):556-562.

(1987). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 41(6):556-562

Buchtesprechungen

Chodorow, Nancy: Das Erbe der Mütter. Psychoanalyse und Soziologie der Geschlechter. München (Verlag Frauenoffensive) 1985. 317 Seiten, 34 DM.

Review by:
Karin Flaake

Nancy Chodorows Studie »Das Erbe der Mütter« ist in den USA bereits 1978 unter dem treffenden Titel »The Reproduction of Mothering« erschienen und wurde in der dortigen Frauenbewegung intensiv diskutiert. So griffen Untersuchungen wie die von Carol Gilligan zu Unterschieden im moralischen Bewußtsein bei Männern und Frauen (Die andere Stimme, München, 1984) und von Dorothy Dinnerstein zu den inneren Bindungen an patriarchalische Verhältnisse (Das Arrangement der Geschlechter, Stuttgart, 1979) die Analysen von Nancy Chodorow auf und führten sie weiter. Durch die Übersetzung des vorliegenden Buches wird nun auch den deutschsprachigen Leserinnen und Lesern ein weiterer Einblick in die Diskussion über die unterschiedlichen Entwicklungsverläufe und Identitätsmuster von Frauen und Männern gewährt. Die Qualität der Übersetzung selber hätte allerdings — und dies soll hier nicht unerwähnt bleiben — wesentlich besser ausfallen können.

Ziel der Untersuchung von Nancy Chodorow ist es zu zeigen, wie sich die traditionelle geschlechtsspezifische Arbeitsteilung immer wieder reproduziert: Warum Frauen unverändert für die Betreuung der Kinder und generell für »Gefühlsarbeit« zuständig sind, auch außerhalb der Familie, während Männern vermeintlich von Rationalität dominierte Bereiche — wie der des »Öffentlichen«, in dem emotionale Beziehungen keinen offiziellen Platz haben — zugeordnet bleiben.

[This is a summary or excerpt from the full text of the book or article. The full text of the document is available to subscribers.]

Copyright © 2020, Psychoanalytic Electronic Publishing, ISSN 2472-6982 Customer Service | Help | FAQ | Download PEP Bibliography | Report a Data Error | About

WARNING! This text is printed for personal use. It is copyright to the journal in which it originally appeared. It is illegal to redistribute it in any form.