Customer Service | Help | FAQ | PEP-Easy | Report a Data Error | About
:
Login
Tip: To sort articles by year…

PEP-Web Tip of the Day

After you perform a search, you can sort the articles by Year. This will rearrange the results of your search chronologically, displaying the earliest published articles first. This feature is useful to trace the development of a specific psychoanalytic concept through time.

For the complete list of tips, see PEP-Web Tips on the PEP-Web support page.

Deserno, H. (1989). »Die Krankheitseinheit Neurose gibt es nicht« Zu: Mentzos, Stavros: Neurotische Konfliktverarbeitung. Einführung in die psychoanalytische Neurosenlehre unter Berücksichtigung neuer Perspektiven. München (Kindler) 1982. Neuauflage Frankfurt (Fischer) 1985. Kt., 325 Seiten, 16,80 DM.. Psyche – Z Psychoanal., 43(2):171-177.
    

(1989). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 43(2):171-177

Buchbesprechungen

»Die Krankheitseinheit Neurose gibt es nicht« Zu: Mentzos, Stavros: Neurotische Konfliktverarbeitung. Einführung in die psychoanalytische Neurosenlehre unter Berücksichtigung neuer Perspektiven. München (Kindler) 1982. Neuauflage Frankfurt (Fischer) 1985. Kt., 325 Seiten, 16,80 DM. Related Papers

Review by:
Heinrich Deserno

Mentzos ist insofern eine Art Kunststück gelungen, als er eine Einführung in die psychoanalytische Neurosenlehre, d. h. einen systematisierenden Text verfaßt und zugleich das Konzept der Neurose im Sinne einer Krankheitseinheit aufgelöst hat. Der Autor hat meines Erachtens die klinische Theorie der Psychoanalyse genau um jene Problematik zentriert, die bislang entweder durch den Rückgriff auf Zuordnungen und Beurteilungen, die der Psychoanalyse fremd sind, oder durch fast völligen Verzicht auf diagnostische Festlegungen umgangen wird. Die vom Rezensenten vorangestellte Aussage des Autors, daß es die Neurose als Krankheitseinheit nicht gibt (S. 295), ist der rote Faden, an den man sich bei der Lektüre der vorliegenden Monographie halten kann. Bekannte psychoanalytische Neurosenlehren, wie zum Beispiel die von Fenichel (1945), Kuiper (1966) und Loch (Hg., 1967), behandeln die verschiedenen Krankheitsbilder der Reihe nach, so daß der Eindruck bestehen bleibt, die geschilderten Neuroseformen entsprächen Krankheitseinheiten. Dies steht freilich im Widerspruch zu dem Faktum, daß die Psychoanalyse seit ihrem Beginn keineswegs mit den Implikationen der von Kahlbaum in die Psychiatrie eingeführten Krankheitseinheiten übereinstimmte (d. h. Krankheitsbilder mit gleichen Phänomenen, mit gleichen Ursachen und gleichen Ausgängen, eine Auffassung, für die als Modell die progressive Paralyse galt).

[This is a summary or excerpt from the full text of the book or article. The full text of the document is available to subscribers.]

Copyright © 2020, Psychoanalytic Electronic Publishing, ISSN 2472-6982 Customer Service | Help | FAQ | Download PEP Bibliography | Report a Data Error | About

WARNING! This text is printed for personal use. It is copyright to the journal in which it originally appeared. It is illegal to redistribute it in any form.