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PEP-Web Tip of the Day

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Flaake, K. (1989). Schmauch, Ulrike: Anatomie und Schicksal. Zur Psychoanalyse der frühen Geschlechtersozialisation. Frankfurt (Fischer) 1987. Kt., 319 Seiten, 16,80 DM.. Psyche – Z Psychoanal., 43(5):465-470.
   

(1989). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 43(5):465-470

Schmauch, Ulrike: Anatomie und Schicksal. Zur Psychoanalyse der frühen Geschlechtersozialisation. Frankfurt (Fischer) 1987. Kt., 319 Seiten, 16,80 DM.

Review by:
Karin Flaake

Das Arrangement der Geschlechter ist in zentralen Elementen erstaunlich stabil geblieben: Weiterhin sind es Frauen, die für den Bereich des als privat Angesehenen, für emotionale Zuwendung, Unterstützung und Fürsorge — für Kinder und Partner gleichermaßen — zuständig sind, weiterhin sind Männer die dominierenden, wenn es um öffentlich sichtbare Einflußnahme, etwa im politischen und beruflichen Bereich geht. Eine solche Aufgabenverteilung wird über Mechanismen sozialer Selektion und Diskriminierung aufrechterhalten, zugleich jedoch stabilisiert durch geschlechtsspezifische Orientierungs- und Verhaltensmuster, deren Grundlegung wesentlich in der frühen Beziehung des Kindes zu seinen Bezugspersonen geschieht. Diese frühe geschlechtsspezifische Sozialisation zu erhellen, ist Ziel der Studie von Ulrike Schmauch.

Die ausgeführtesten Konzepte zu geschlechtsspezifischen Entwicklungsverläufen aus psychoanalytischer Sicht wurden in den letzten Jahren von Nancy Chodorow (Das Erbe der Mütter, München 1985) und Christiane Olivier (Jokastes Kinder, Düsseldorf 1987) vorgelegt. Beide Autorinnen stützen sich in ihren Analysen auf Auswertungen von Materialien aus Therapien mit Erwachsenen, Nancy Chodorow zudem auf Kindertherapien. So sind die Aussagen dieser Autorinnen Rekonstruktionen aus typischen Problemkonstellationen bei Männern und Frauen oder älteren Mädchen und Jungen: Aus deren Strukturen wird auf frühe Beziehungsmuster geschlossen.

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