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Vorspohl, E. (1991). Gidal, Tim N., und Volker Friedrich: Die Freudianer auf dem 13. Internationalen Psychoanalytischen Kongreß 1934 in Luzern. Fotografiert von T.N. Gidal. Texte von T.N. Gidal und V. Friedrich. Geleitwort von Heinz K. Henisch. München, Wien (Verlag Internationale Psychoanalyse) 1990. Kt., 184 Seiten, 98 DM.. Psyche – Z Psychoanal., 45(3):285-287.
  

(1991). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 45(3):285-287

Gidal, Tim N., und Volker Friedrich: Die Freudianer auf dem 13. Internationalen Psychoanalytischen Kongreß 1934 in Luzern. Fotografiert von T.N. Gidal. Texte von T.N. Gidal und V. Friedrich. Geleitwort von Heinz K. Henisch. München, Wien (Verlag Internationale Psychoanalyse) 1990. Kt., 184 Seiten, 98 DM.

Review by:
Elisabeth Vorspohl

»Herr Gidal versichert, niemand mit seiner Kamera zu belästigen, und bittet seinerseits, ihn nicht durch Posieren zu belästigen (Heiterkeit im Saal).« Mit dieser Ermahnung amüsierte Ernest Jones seine Zuhörerschaft, als er am 27. August 1934 in Luzern den 13. Internationalen Psychoanalytischen Kongreß eröffnete. Tim N. Gidal, gerade fünfundzwanzigjährig, hatte unter dem Eindruck der nationalsozialistischen Hochschulpolitik der Universität München bereits im Mai 1933 den Rücken gekehrt und studierte nun in Basel Geschichte, Kunstgeschichte und Nationalökonomie. Heinrich Meng, der als Sozialdemokrat ebenfalls 1933 aus Deutschland emigriert war, um sich in Basel niederzulassen, verwandte sich bei Jones für den jungen Fotografen, zu dessen Gunsten es wohl sprach, daß er »von den Themen und Methoden der psychoanalytischen Therapie und von den Inhalten der Referate so gut wie nichts verstand«. Immerhin war es das erste Mal, daß ein Fotograf sein Handwerk auf einem psychoanalytischen Kongreß ausüben durfte, und Freud selbst vermochte sich unter der Ausbeute dieser Arbeit nur Bilder vorzustellen »von zumeist häßlichen Leuten, von denen ich auch die Hälfte überhaupt nicht kenne, während eine beträchtliche Anzahl von mir nichts wissen will«: eine »ästhetische Ungeheuerlichkeit«, vor deren Anblick man ihn verschonen möge!

Zum Glück legte Freud sein Veto zu spät ein.

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