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Nitzschke, B. (1992). War Freuds Begegnung mit der Psychiatrie lediglich eine Episode oder eine Erfahrung, die seinen weiteren wissenschaftlichen Werdegang prägte?. Psyche – Z Psychoanal., 46(7):668-679.

(1992). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 46(7):668-679

War Freuds Begegnung mit der Psychiatrie lediglich eine Episode oder eine Erfahrung, die seinen weiteren wissenschaftlichen Werdegang prägte?

Review by:
Bernd Nitzschke

Albrecht Hirschmüller hat seinem neuen Buch einen Haupt- und einen Untertitel gegeben, womit auch die Gewichtung des Inhalts adäquat zum Ausdruck kommt: Der Hauptteil des Buches besteht in einer Dokumentation der Voraussetzungen, Umstände und Zeugnisse der Begegnung Freuds mit der Psychiatrie zwischen Mai und September 1883, als er an der von Theodor Meynert geleiteten II. Psychiatrischen (Universitäts-)Klinik tätig war. An dieser Klinik, die 1875 am Allgemeinen Krankenhaus in Wien eingerichtet worden war, erhielt Freud eine erste bezahlte Stelle als (Sekundar-)Arzt. Meynert hatte im Rahmen der Niederösterreichischen Landesirrenanstalt bereits 1870 die I. Psychiatrische Klinik geleitet, die nunmehr an Maximilian Leidesdorf überging. Zur II. Psychiatrischen Klinik kam das hirnanatomische Laboratorium hinzu, an dem Freud auch noch über seine Zeit als Mitglied der Klinik hinaus tätig war und an dem er zum Beispiel eine spezielle Färbetechnik für Gehirnschnitte, die Goldchloridmethode, entwickelte.

Auf den ersten hundert Seiten seines Buches stellt Hirschmüller u. a. in kurzen Skizzen die Entwicklung der medizinischen Fächer Psychiatrie und Neurologie bzw. Nervenheilkunde dar. Zu diesem Zweck wertet der Autor etwa die Beiträge von vier zeitgenössischen Fachzeitschriften der Jahrgänge 1882, 1883 und 1884 aus, um deren Themenschwerpunkte zu ermitteln; und er erläutert die Wissenschaftsbiographien solcher Nervenärzte (Wagner-Jauregg, Monakow, Möbius, Strümpell, Edinger), »die nach Alter, Hintergrund, Interessen und beruflicher Laufbahn mit Sigmund Freud verglichen werden können« (S.

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