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Schultz-Venrath, U. Hermanns, L. (1992). Editorische Vorbemerkungen zu Ernst Simmels »Selbsterhaltung und Todestrieb«. Psyche – Z Psychoanal., 46(8):769-772.

(1992). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 46(8):769-772

Aus dem Archiv der Psychoanalyse

Editorische Vorbemerkungen zu Ernst Simmels »Selbsterhaltung und Todestrieb«

Ulrich Schultz-Venrath und Ludger Hermanns

Ernst Simmel (1882-1947) publizierte 30 Originalarbeiten zu sozialen, gesundheitspolitischen und klinischen Themen, wobei psychoanalytisch-psychosomatische Arbeiten den größten Teil ausmachen. Seine wahrscheinlich durch die turbulenten Verhältnisse des Ersten und Zweiten Weltkriegs eingeschränkte Publikationstätigkeit rechtfertigte er gegenüber seinem Freund Karl Menninger: »Trotz der Tatsache, daß Groddeck und ich die ersten waren, die organische Erkrankungen von einem psychoanalytischen Standpunkt aus angingen, bedaure ich nicht, so wenig veröffentlicht zu haben, da ich extensiv Vorlesungen abhielt.« Dennoch sind einige seiner Arbeiten, etwa »Zur Psychoanalyse der Kriegsneurosen« (1919 a), »Doktorspiel, Kranksein und Arztberuf« (1926 a), »Die psychoanalytische Behandlung in der Klinik« (1928 a), »Über die Psychogenese von Organstörungen und ihre psychoanalytische Behandlung« (1931 b), zum Antisemitismus (1946 b) sowie zu Suchterkrankungen (1920; 1930 a; 1948), über einen Spezialistenkreis hinaus bekannt geworden.

Für Simmel, der mit dem Sanatorium Schloß Tegel die erste Psychoanalytische Klinik (1927-1931) begründet und geleitet hatte (Schultz und Hermanns, 1987; Hermanns und Schultz, 1990), war eine »psychosomatische Medizin ohne die Psychoanalyse« undenkbar (Simmel, 1945, S. 169). Allerdings blieben seine Bemühungen, eine Brücke von der Psychoanalyse zum menschlichen Körper zu schlagen, bis heute weitgehend unbeachtet oder wurden von anderen Autoren »intestinalisiert«, ohne daß diese ihre Quelle kennzeichneten.

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