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Dieter, W. (1992). Fast, Irene: Von der Einheit zur Differenz. Psychoanalyse der Geschlechtsidentität. Übersetzt von Elisabeth Vorspohl. Berlin/Heidelberg/New York (Springer) 1991. 175 Seiten, 38 DM.. Psyche – Z Psychoanal., 46(11):1075-1078.

(1992). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 46(11):1075-1078

Fast, Irene: Von der Einheit zur Differenz. Psychoanalyse der Geschlechtsidentität. Übersetzt von Elisabeth Vorspohl. Berlin/Heidelberg/New York (Springer) 1991. 175 Seiten, 38 DM.

Review by:
Wilfried Dieter

»Von der Einheit zur Differenz.« Anders als der Titel der 1984 erschienenen amerikanischen Originalausgabe (»Gender identity«) drückt der Titel der jetzt vorgelegten deutschen Ausgabe in gelungener Weise nicht nur Irene Fasts Forschungsgegenstand aus, die Entwicklung der Geschlechtsidentität, sondern stellt bereits ihre entwicklungspsychologische Hauptthese in den Raum. Es handle sich dabei um einen Differenzierungsprozeß von einem für beide Geschlechter geltenden undifferenzierten Zustand in den beiden ersten Lebensjahren hin zu einem immer differenzierteren Erleben von (Geschlechts-)Unterschieden, mit dem Ziel einer fest etablierten männlichen und weiblichen psycho- sexuellen Identität. Das Gelingen dieses Prozesses setze eine Auseinandersetzung voraus, mit Gefühlen des Neides auf das jeweils andere Geschlecht und der tiefen narzißtischen Kränkung umzugehen, daß man nur über ein Geschlecht verfügen kann und daß einem die Möglichkeiten des anderen Geschlechts vorenthalten bleiben. Ihr Verständnis vor allem der unbewußten Seiten dieses Erlebens führt Fast zu einer beinahe völlig neuen Einschätzung der psychosexuellen (Identitäts-)Entwicklung in den präödipalen Phasen und damit schließlich auch zu einem wesentlichen Wandel im Verständnis des Ödipuskomplexes.

Freud hatte sich durch seine Postulate eines phallischen Monismus und einer biologisch-konstitutionell begründeten Bisexualität zu seinen Konzepten des Ödipuskomplexes als dem »Kernkomplex der Neurosen« im allgemeinen wie des Penisneides als der weiblichen Verarbeitungsform der Entdeckung der anatomischen Geschlechtsunterschiede im speziellen führen lassen.

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