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Vogt, R. (1993). Im Reich des Homo faber: Anmerkungen zu einer sozialpsychologischen Technik-Studie. Psyche – Z Psychoanal., 47(5):484-499.

(1993). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 47(5):484-499

Im Reich des Homo faber: Anmerkungen zu einer sozialpsychologischen Technik-Studie

Review by:
Rolf Vogt

In diesem gemeinsamen Buch von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus den Bereichen Psychologie und Sozialwissenschaft der Bremer Universität ist die Dialektik des technischen Fortschritts in umfassender und facettenreicher Weise Gegenstand wissenschaftlicher Empirie und Reflexion. Die Darstellungsweise der einzelnen Beiträge hat trotz aller Differenzen des individuellen Stils eine bedeutsame Gemeinsamkeit, die das Werk überraschend geschlossen wirken läßt: das Erscheinen der Autorinnen und Autoren als forschende Subjekte. Das macht auch den Leser zum Subjekt und fördert seinen kompromißlosen Einbezug. Ihm wird nicht erlaubt, als relativ abgeschotteter Beobachter die Dinge von der Peripherie des Geschehens zu betrachten. Von Anfang an besteht Klarheit darüber, daß hier auch seine Sache verhandelt wird, daß er bis in seine innersten Regungen Teil des Prozesses ist, dessen Dynamik und Struktur analysiert werden. Dieser dialogische Appell ist weit mehr als ein Stilmittel. Er ist das Wesen der praktizierten Methode. Der selbstreflexive Umgang der Forscherinnen und Forscher mit ihrem Gegenstand erlaubt es ihnen, seiner objektivistischen Dialektik zu entrinnen, die darauf ausgerichtet ist, Subjektivität und damit den Ort der Forschenden (und auch Lesenden) als wesentlichen Aspekt der Realität in pseudowissenschaftliche Versachlichung aufzulösen, letztlich zu zerstören. Der Schatten des Gegenstands, der schleichende Zwang, psychologische, soziale und politische Auswirkungen der Technik auf technokratische Weise erforschen und beschreiben zu müssen, erscheint immer wieder drohend am Horizont und verdüstert, ständig aufs neue eine erhellende Analyse heischend, das Forschungsfeld.

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