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Person, E.S. Ovesey, L. (1993). Psychoanalytische Theorien zur Geschlechtsidentität. Psyche – Z Psychoanal., 47(6):505-529.

(1993). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 47(6):505-529

Psychoanalytische Theorien zur Geschlechtsidentität

Ethel S. Person, M.D. und Lionel Ovesey, M.D.

Translated by:
Susanne Nagel

Die Erkenntnis, daß das psychosoziale Geschlecht (gender) nicht mit dem biologischen Geschlecht (sex) übereinstimmt, geht auf Freud zurück. Person und Ovesey diskutieren drei psychoanalytische Ansätze: Für Freud ist Femininität verhinderte Maskulinität; Horney und Jones gehen von einer angeborenen heterosexuellen Geschlechtsidentität aus; Stoller, der die zentrale Bedeutung der Genitalien nicht teilt, geht von einer für beide Geschlechter gültigen Protofemininität aus, die allein dem Knaben, nicht dem Mädchen, aufgrund seiner notwendigen Entidentifizierung die Herausbildung einer männlichen Geschlechtsidentität erschwert. Person und Ovesey setzen bei Stoller an und entwickeln am Beispiel intergeschlechtlicher Phänomene (Transsexualität, Transvestismus und Homosexualität) einen alternativen Ansatz, demzufolge die Entwicklung einer stabilen Kern-Geschlechtsidentität ein während der Loslösungs- und Individuationsphase für beide Geschlechter gleichermaßen konflikthafter Prozeß ist. Die Autoren zeigen auf, daß das Geschlecht (gender) der Sexualität in der Entwicklung vorgelagert ist und diese organisiert, und nicht umgekehrt.

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