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Gay, P. (1993). Freud verstehen. Zu einem Essay von Ilse Grubrich-Simitis. Psyche – Z Psychoanal., 47(10):973-983.

(1993). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 47(10):973-983

Buchbesprechungen

Freud verstehen. Zu einem Essay von Ilse Grubrich-Simitis

Review by:
Peter Gay

Translated by:
Max Looser

Moses ist zu einem Modethema geworden, zumindest bei Autoren, die über Freud schreiben. In jüngster Zeit sind mindestens drei Bücher sowie mehrere Aufsätze zur verwickelten Beziehung der beiden Riesen erschienen, und Arbeiten, die sich erklärtermaßen mit anderen Themen befassen, wenden sich häufig auch noch diesem problematischen Paar zu. 1990 veröffentlichte der zum Rabbiner ausgebildete und inzwischen praktizierende Psychiater Emanuel Rice das Buch Freud and Moses mit dem provozierenden Untertitel The Long Journey Home [Die lange Heimreise]. Im folgenden Jahr versammelte Yosef Hayim Yerushalmi, Professor für Geschichte des Judentums an der Columbia University, eine Reihe von fünf nicht überarbeiteten Vorlesungen in seinem Buch Freuds Moses, mit einem ebenso peinigenden Untertitel: Judaism Terminable and Interminable [Endliches und Unendliches Judentum]. (Die Gewohnheit, Titel von Freud zu zitieren oder zu übernehmen, hat in der modernen Literatur über ihn inzwischen den Rang einer Obsession angenommen.) Auch Ilse Grubrich-Simitis, Psychoanalytikerin, angesehene Wissenschaftlerin und Freud-Herausgeberin, veröffentlichte die erweiterte Fassung eines Vortrags über Freuds Moses-Studie als Tagtraum, freilich mit einem weitaus zurückhaltenderen Untertitel: Ein biographischer Essay.

Besprochen werden soll hier zwar dieses letzte Buch, aber da Freuds Moses ein so nachhaltiges Interesse zu wecken scheint, lassen sich vergleichende Seitenblicke auf die beiden anderen Bücher kaum vermeiden.

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