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King, V. (1995). Anna, Irma und Dora — der Schlüssel zu den Müttern im Schöpfungsprozeß der Psychoanalyse. Psyche – Z Psychoanal., 49(9-10):838-866.

(1995). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 49(9-10):838-866

Anna, Irma und Dora — der Schlüssel zu den Müttern im Schöpfungsprozeß der Psychoanalyse

Vera King

Die Psychoanalyse zwischen Mythos und Aufklärung durchzieht zwei gegensätzliche Strömungen: eine auf das Unbewußte bezogene schöpferische Strömung und eine konservative Gegenströmung, erkennbar an der psychoanalytischen Weiblichkeitstheorie. In ihrer Analyse dieser Widersprüchlichkeit geht die Autorin auf den Schöpfungsprozeß der Psychoanalyse wie auch ihren Schöpfer selber zurück und unterzieht den Ursprungsmythos: die Legende von Breuer und Anna O., den Ursprungstraum: den Irma-Traum und schließlich die Ursprungsanalyse: den Dora-Fall einer genauen Betrachtung. Kings Analyse ergibt, daß Freud sich unbewußt weibliche Anteile einverleibt und sich selber — in unbewußter Identifizierung mit der Mutter der Urszene bei gleichzeitiger adoleszenter Regression und damit einhergehenden bisexuellen Größenphantasien — als ideale Frau und Empfangende imaginiert. Indem Freud sich die weibliche Potenz aneignet und das andere Geschlecht überflüssig macht, bleibt der Platz der Frau in der psychoanalytischen Weiblichkeitstheorie leer: Die Frau ist keine Andere, sondern ein Mangelwesen, ein kastrierter Mann. Der phallische Monismus ist, so King, genuin verbunden mit adoleszenten bisexuellen Identifizierungen und Größenphantasien über das eigene Geschlecht, während die Geschlechterdifferenz nicht integriert und anerkannt werden kann.

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