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Leuschner, W. Hau, S. Fischmann, T. (1998). Couch im Labor - Experimentelle Erforschung unbewußter Prozesse. Psyche – Z Psychoanal., 52(9-10):824-849.

(1998). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 52(9-10):824-849

Couch im Labor - Experimentelle Erforschung unbewußter Prozesse

Wolfgang Leuschner, Stephan Hau und Tamara Fischmann

Aufgrund unzureichender Kenntnis der Arbeitsweisen des Unbewußten in der Wahrnehmungs, Traum-, Gedächtnis- und Kommunikationstheorie wurde die Weiterentwicklung psychoanalytischer Theorien in der Vergangenheit stark behindert. Auch die neueren Ansätze der Neurowissenschaften (Läsionspsychologie, Neuroimaging) sind nach Ansicht der Autoren nicht in der Lage, diese Defizite zu beheben. Die modernen Ansätze der Kognitionspsychologie hingegen scheinen mit der Psychoanalyse eher kooperieren zu können und Erkenntnisfortschritte zu versprechen. Da aber das »kognitive Unbewußte« der Kognitionspsychologie mit dem »dynamischen Unbewußten« der Psychoanalyse so gut wie nichts gemein hat, sehen Psychoanalytiker sich genötigt, die Forschung beider Disziplinen selbst zu betreiben, und zwar an zwei Orten: einerseits experimentell in Laboratorien, andererseits hermeneutisch hinter der Couch. Nach einer Skizzierung der bisherigen Traum-, Wahrnehmungs- und Gedächtnisforschung in psychoanalytischen Laboratorien beschreiben die Autoren eigene Untersuchungen mit Subliminalisierungsverfahren, die es ermöglichen, optische und akustische Reize in das vorbewußte Processing einzuschleusen. Damit zeigen sie auf, was psychoanalytische Laborforschung methodisch zu leisten vermag: Sie zerlegt Zusammenhängendes, verlangsamt Schnelles und läßt damit Teilvorgänge und Einzelfaktoren hervortreten. Das Experiment wird zum Mikroskop, zur Zeitlupe, wodurch dynamisch unbewußte Prozesse genauer beschrieben werden können.

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