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Fallend, K. Nitzschke, B. (1999). »Diplomatisches« Konstrukt. Eine Erwiderung auf Michael Schröters Erzählung der Geschichte des Ausschlusses Wilhelm Reichs aus der DPG/IPV in den Jahren 1933/34. Psyche – Z Psychoanal., 53(1):77-83.

(1999). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 53(1):77-83

Diskussion

»Diplomatisches« Konstrukt. Eine Erwiderung auf Michael Schröters Erzählung der Geschichte des Ausschlusses Wilhelm Reichs aus der DPG/IPV in den Jahren 1933/34

Karl Fallend und Bernd Nitzschke

Auf über 20 Druckseiten hat Michael Schröter (1998) in der Psyche zwei Aufsätze (Fallend, 1997; Nitzschke, 1997) aus einem Sammelband kritisiert, dessen vollständigen Titel — Karl Fallend und Bernd Nitzschke (Hg.) (1997a): Der »Fall« Wilhelm Reich. Beiträge zum Verhältnis von Psychoanalyse und Politik. Frankfurt a. M. (Suhrkamp) — die Leser aus dem umfangreichen Literaturverzeichnis Schröters erst heraussuchen müssen. Die zur Verhandlung stehenden zwei Beiträge sind von den Herausgebern dieses Sammelbandes verfaßt, denen Schröter vorwirft, sie hätten den »Mythos vom Opfer-Helden«, den Wilhelm Reich »geschaffen« habe, im Sinne eines »Gut-Böse-Schema(s)« (S/176) nacherzählt und Reich als »Lichtgestalt« (S/193) verklärt. Ihre Re-Konstruktion des Werdegangs von Reich und der Hintergründe seines Ausschlusses aus der DPG/IPV bezeichnet Schröter deshalb als »manichäische Konstruktion«. Diese Auffassung steht nun allerdings im Widerspruch zur Gesamtkonzeption des Buches sowie zu zahlreichen Einzelaussagen, die es enthält — etwa zu der von Fallend über Reich: »Markant ist sein rücksichtsloses Vorgehen zur Durchsetzung seiner Vorstellungen; er ist mit taktischen Winkelzügen ebenso vertraut wie mit der Bildung und Dominanz kleiner Oppositionsgruppen, die diszipliniert, autoritär-hierarchisch strukturiert waren« (F/29).

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